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Schwangerschaft - Woche für Woche

11. Woche

Titelbild: 11. Woche

Sie können aufatmen: Das Risiko einer Fehlgeburt sinkt ab jetzt rapide. Zwischen der 5. und 10. Schwangerschaftswoche erleiden nämlich noch bis zu 30 Prozent aller Schwangeren einen Abort. Vorbei!

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Zeigt die Ultraschalluntersuchung im ersten Schwangerschaftsdrittel einen gesunden Fötus, ereignet sich im zweiten Schwangerschaftsdrittel nur noch in zwei Prozent aller Fälle eine Fehlgeburt.

Grösse und Gewicht

Grösse des Fötus (Scheitel-Steiss-Länge): 34-45 mm

Gewicht: 10 g

Ihr Baby

Die Haut des Fötus ist mittlerweile weniger transparent, da sich immer weitere Hautschichten bilden. Direkt unter der Oberfläche entstehen Haarfollikel, der kleine Körper ist von einem weichen Flaum bedeckt. An den winzigen Fingern und Zehen wachsen die ersten Nägel. Im Nagelbett und an den Kuppen bilden sich die für jeden Menschen individuell einzigartigen Hautlinien aus.

Die Anlagen für die äusseren Geschlechtsorgane bilden sich und beim männlichen Fötus wird der Penis sichtbar. Im Ultraschall ist das Geschlecht des Kindes zwar noch nicht zu erkennen, aber im Innern des Körpers ist alles schon festgelegt: Bei Mädchen die Eierstöcke, Eileiter und der Gebärmutter-Scheiden-Kanal, bei Knaben die Hoden hinter der Bauchwand.

Ihr Körper

Ihre Gebärmutter ist nun so gross wie eine Orange. Ihr Bauchumfang nimmt zu – meist nur für sie spürbar. Die Muskulatur in Gefässwänden, Bronchien und im Magen-Darm-Trakt erschlafft. Möglicherweise merken Sie dies an der Bildung von Krampfadern, an Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen oder einer Neigung zu Verstopfung. Ihr Herz muss aufgrund der vergrösserten Blutmenge viel mehr leisten. Manchmal klopft es bis zum Hals und rast wie verrückt.

Durch das Tragen von Stützstrümpfen am Tag kann die Ausbildung von Krampfadern oder Besenreisern vermindert werden. Vor allem in der späteren Schwangerschaft helfen sie auch, sich fitter zu fühlen und nachts besser zu schlafen.

Denken Sie daran

Ab positivem Schwangerschaftstest sind viele schwangere Frauen heute einer Flut von «Dos und Don'ts», Laborkontrollen, Ultraschall und Ernährungsempfehlungen ausgesetzt. Gleichzeitig versuchen sie, möglichst bis zum letzten Tag im Beruf Vollgas zu geben und gemäss Mantra «eine Schwangerschaft ist schliesslich keine Krankheit» einfach weiterzumachen wie bisher. Parallel können Ängste aufkommen, Stress kann sich aufbauen. Eine Schwangerschaft verändert die Lebenssituation der werdenden Eltern derart, dass es sich lohnt, immer wieder einmal innezuhalten und sich auf das einzustimmen, was gerade passiert. Sich mit den eigenen Ressourcen zu verbinden und innere Stärke aufzubauen. Sodass Stress oder Anspannung der Zuversicht weichen. Der «wir eltern»-Artikel «Wie Entspannung in der Schwangerschaft gelingt» zeigt verschiedene Wege und Möglichkeiten auf, innezuhalten, sich dem Ungeborenen zuzuwenden und ganz bei sich zu sein. Den Beitrag lesen Sie hier.

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