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Ernährung

Wo steckt überall Zucker drin?

Zu viel Süsses schadet der Gesundheit. Tipps, wie man zuckerarme Alternativen findet und ein paar Regeln, die dabei helfen, dass Kinder ein gesundes Mass im Umgang mit Süssigkeiten finden.

Beim Einkauf auf zuckerarme Alternativen zu achten, kann ziemlich herausfordernd sein. So führt zum Beispiel der Aufdruck «ohne Zuckerzusatz» leicht in die Irre. Dieser weist darauf hin, dass bei der Lebensmittelherstellung kein Zucker zugefügt wurde. Das Produkt kann aber trotzdem einen hohen natürlichen Zuckergehalt aufweisen.

Ein weiteres Problem ist der versteckte Zucker. Dieser verbirgt sich hinter den Namen Saccharose, Lactose, Glucose, Maltose, Dextrose und Fructose. Sind auf der Zutatenliste Saftkonzentrate, Honig oder Maltodextrin aufgeführt, deutet dies ebenfalls auf einen hohen Zuckergehalt hin. Besondere Vorsicht gilt bei Getränken, die mit Zucker gesüsst sind.

Viele Studien belegen einen engen Zusammenhang zwischen dem regelmässigen Konsum und der Zunahme von Übergewicht. Als Getränke gut geeignet sind Leitungs- oder Mineralwasser, ungesüsste Tees oder Fruchtsaftschorle (1⁄3 Saft, 2⁄3 Wasser). Gezuckerte Säfte und Limonaden sollten nur ab und zu auf den Tisch kommen.

Damit Kinder ein gesundes Mass im Umgang mit Süssigkeiten finden, sind feste Regeln sinnvoll:

♦ Benutzen Sie Süsses nie als Belohnung oder Druckmittel. So bekommt es keinen übertriebenen Gefühlswert.

♦ Süssigkeiten sollten nach Möglichkeit nur einmal am Tag zu den Mahlzeiten gegessen werden. Anschliessend werden die Zähne geputzt.

♦ Nach dem abendlichen Zähneputzen wird nichts mehr gegessen, denn «Bettmümpfeli» nagen an den Zähnen.

♦ Legen Sie keine süssen Vorräte an: Was nicht im Haus ist, kann auch nicht gegessen werden. Meldet sich die Lust auf Süsses, sind Obst und Rüebli die gesündere Wahl.

♦ Lassen Sie Süsses nicht offen herumstehen. So schützen Sie sich und Ihre Kinder davor, aus Langeweile zu naschen.

♦ Halten Sie sich selbst an die Regeln, denn wer ständig nascht, kann kein Vorbild sein.

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