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Bewegung im Winter

Tipps für Bewegung im Winter mit Kleinkindern

Im Winter kommt die Bewegung leicht mal zu kurz. Das muss nicht sein: Bewegung lässt sich auch bei garstigem Wetter in den Alltag einbauen. Draussen und drinnen.

Bewegung stärkt die Knochen, beugt Übergewicht vor und fördert die Selbstwirksamkeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt deshalb, dass sich Ein- bis Zweijährige mindestens drei Stunden am Tag bewegen; Kinder bis 14 Jahre sollen mindestens 60 bis 90 Minuten aktiv sein. Das ist auch im Winter umsetzbar:

♦ Gehen Sie Alltagswege zu Fuss, denn Laufen ist für Kleinkinder das beste Training. Und gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Jammern Sie nicht über den Regen oder die Kälte. Stattdessen Gummistiefel und warme Handschuhe anziehen und gemeinsam mit dem Kind durch die Pfützen springen.

♦ Rennen, Klettern und Hüpfen sind tolle Sportarten für kleine Kinder. Versuchen Sie, so oft es geht, Freiräume für solche Bewegungen zu schaffen. Spielplätze eignen sich gut, aber zur Not tut es auch die Mauer zu Nachbars Garten oder ein breites Trottoir. Hauptsache, raus! Als Motivation helfen kleine Aufgaben: Wer kann zehn Meter rückwärtslaufen? Wer schafft es mit möglichst wenigen Schritten bis zum nächsten roten Auto?

♦ Gehen Sie mit Kindern, so oft es geht, in den Wald. Die Bewegung ergibt sich dort von ganz allein, besonders, wenn mehrere Kinder dabei sind. Falls die Motivation im Keller ist, helfen auch hier kleine Spiele: Wer schafft es, über Baumstämme zu balancieren? Wer trifft mit einem Holzstock das Ziel?

♦ Bei Hagel und Schneesturm darf man es sich auch mal zu Hause gemütlich machen. Viele Bewegungsspiele funktionieren auch in geschlossenen Räumen. Zum Beispiel Sockenfussball oder die Krabbelraupe: Die Mitspieler sitzen auf alle vieren und fassen den Fussknöchel des Vordermanns an. Dann setzt sich die Raupe langsam in Bewegung. Nicht loslassen und alle Bewegungen des Raupenkopfs mitmachen!

♦ Die Königsdisziplin für Kinder ist das Trampolinspringen auf dem elterlichen Bett. Wer um seinen Lattenrost fürchtet, kann sich mit einer Hüpfmatte oder einem Hüpfpolster helfen. Matten sind für Kinder zwischen zwei und vier Jahren geeignet und haben einen hohen Aufforderungscharakter.

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