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Buchcover Meze ohne Grenzen

Interview

Gabi Kopp: «Mir gefällt die Vielfalt der Geschmäcker»

Autorin Gabi Kopp reiste für ihr drittes Buch «Meze ohne Grenzen» in den Libanon, nach Zypern, Griechenland und in die Türkei und schaute dabei in fremde Küchen und Töpfe.

wir eltern: Wie ist die Idee zum Buch «Meze ohne Grenzen» entstanden?

Gabi Kopp: Nachdem ich bereits zwei Bücher «Das Istanbul Kochbuch» und «Das Persische Kochbuch» verfasst und veröffentlicht hatte, wollte ich mich erneut in den nahen Osten und die Levante begeben und die Meze-Küche im Libanon, Zypern, Griechenland und der Türkei kennenlernen. Dank der Kulturstiftung Landis & Gyr bekam ich ein Stipendium, mit dem ich die Reisen und das Bezahlen meiner Übersetzerinnen finanzieren konnte.

Warum eignet sich Meze auch für Familien?

Meze sind ursprünglich kalte Snacks, die in Beizen zu Alkohol serviert wurden. Nach und nach wurde die Palette durch Gerichte der Hausfrauenküche erweitert und neben kalten wurden auch warme kleine Gerichte serviert. Besonders Eltern haben nicht viel Zeit für aufwändiges Kochen. Viele der meist einfachen Gerichte eignen sich als grösser portionierte Hauptgerichte oder als Zwischenmahlzeiten für Familien.

Haben Sie bei den Gerichten bewusst auf Familienverträglichkeit geachtet?

Ein Anliegen ist mir die lokale und saisonale Küche. Daher habe ich, da, wo Zutaten schwer zu finden sind, bei uns erhältliche alternative Produkte angegeben. Und schön ist auch, dass Kinder bei der Zubereitung der Menüs mithelfen können, da viele Gerichte so einfach sind.

Welches ist ihr Lieblingsgericht?

(lacht) Ich kann mich nicht entscheiden, mir gefällt die Vielfalt der Geschmäcker. Ich wechsle gerne ab. Ich habe Phasen, wo ich jeweils von etwas besonders begeistert bin. Zur Zeit sind das Gerichte mit Kichererbsen, z.B. das libanesische Fatteh hommos mit Kichererbsen, Joghurt, gerösteten Nüssen und Fladenbrotstückchen. Davon gibt es eine vegetarische Variante mit Auberginen und eine Fleischvariante mit Hackfleisch.

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