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Kind am Velofahren

Fahrradfahren

Tipps für den Velohelm-Kauf

«wir eltern» zeigt, worauf Eltern beim Kauf des Kinder-Fahrradhelms achten sollten.

Wer Fahrrad fährt, trägt einen Helm. Punkt. Unzählige Studien belegen, dass ein Velohelm vor schweren Kopfverletzungen schützt. Mittlerweile gilt angesichts der Vielfalt an Angeboten aber auch beim Kinderhelm: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Enttäuschung ist programmiert, wenn bloss auf trendige Muster oder das Motorradhelm-Design geachtet wird. Viel wichtiger sei die Passform, erklärt Bobby Aghaei, Inhaber des Helmladens in Zürich: «Kinder haben, unabhängig vom Alter, unterschiedliche Kopfformen und Kopfgrössen.» Deshalb: Helm vor dem Kauf anprobieren!

Ein Allzweckhelm wäre zwar praktisch, ist aber nicht empfehlenswert.

Wäre es nicht am einfachsten, gleich einen Allzweckhelm zu besorgen? Achtung, sagt der Experte Aghaei, denn Sommer- und Winterhelme unterscheiden sich: «Einen Helm gleichzeitig fürs Skaten, Velo-oder Trottinettfahren zu benutzen, geht problemlos. Ein Skihelm hingegen ist viel wärmer, schützt zusätzlich die Ohren und trägt auch eine andere Sicherheitsnorm.»
Ein Pluspunkt sind Helme, bei denen die Lüftungsschlitze mit Insektennetzchen ausgekleidet sind, damit sich kein Krabbeltier verfängt. Lichter und Reflexionskleber sind zusätzlich erhältlich, einzelne Kinderhelme tragen bereits ein rotes Lämpchen auf der Hinterkopfseite. Darauf unbedingt achten:

  • Die Vorderkante des Helms sollte sich zwei Finger breit über der Nasenwurzel befinden
  • Regelmässig Einstellung der Riemen überprüfen, satt am Gesicht schnallen
  • Sicherheitsnorm EN 1078
  • Hat der Helm einen starken Schlag erlitten (z. B. Sturz), muss er ersetzt werden
  • Kleinkinderhelme halten ca. 2 Jahre

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