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Schwangerschaft - Woche für Woche

41. bis 42. Woche

41. bis 42. Woche

Noch keine Wehen? Ihr Kind scheint es nicht eilig zu haben. Jetzt bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu fassen. Eine gute Vorbereitung auf den Alltag mit Kind.

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Vorsorgeuntersuchung

Nach der Überschreitung des Geburtstermins werden Mutter und Kind regelmässig, also etwa alle zwei bis drei Tage, untersucht. Die Herztöne und die Aktivität Ihrer Gebärmutter werden mit einem CTG (kontinuierliche Aufzeichnung der kindlichen Herztöne und der Uteruskontraktionen über 30 Minuten) kontrolliert. Der Arzt überprüft die Fruchtwassermenge und stellt fest, ob die Plazenta ausreichend arbeitet. Geht es Ihnen beiden gut, können bis zur Geburt ruhig noch ein paar Tage verstreichen. Etwa 7 Tage nach dem Termin wird heute die Geburt eingeleitet, da danach die Risiken für das Kind deutlich steigen.

Geduld, Geduld!

Noch bleibt Ihnen nichts anderes übrig als Warten, Warten, Warten. Sehen Sie es positiv: Dies ist eine gute Übung, eine Vorbereitung auf den Alltag mit dem Kind, denn es wird sicher nicht das letzte Mal in Ihrem Leben sein, dass Sie Geduld zeigen müssen. Ihr Kleines wird es Ihnen danken, wenn Sie gut in dieser Disziplin sind.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall eine schöne Geburt und einen guten Start in Ihr Familienleben!

Tipps zur Wehenanregung

• Sex, immer wieder. Prostaglandine in der Samenflüssigkeit wirken gegen Ende der Schwangerschaft aufweichend auf den Gebärmutterhals.

• Brustwarzenstimulation führt zu einer Ausschüttung des Wehenhormons Oxytocin.

• Zügiges Treppensteigen

• Kaffee, schwarzer Tee, Cola, chininhaltige Getränke (Bitter Lemon, Tonic Water)

• Tee aus Himbeer- und Brombeerblättern, Schafgarbe, Eisenkraut, Wermutkraut, Frauenmantel, Zimt, Nelke und Ingwer

• Bad mit Nelkenöl, Kampfer, Eukalyptus

• Eine sanfte Bauchmassage mit Aromaölen wie Eisenkraut, Kampfer, Zedernholz, Ysop, Rosmarin, Nelke, Ingwer, Zimt

• Akupunktur

Sex nach der Geburt

Nach der Entbindung dauert es vier bis sechs Wochen, bis die Wunde, die die abgelöste Plazenta in der Gebärmutter hinterlassen hat, ausgeheilt ist. Aus medizinischer Perspektive sollte eine junge Mutter daher mit dem ersten Sex bis zur sechsten Woche nach der Geburt zuwarten. Richtig Lust auf Liebe kommt aber häufig erst viel später wieder auf. Wundern Sie sich also nicht über eine zeitweilige Sexflaute. Wichtig ist wie so oft im Elterndasein: Reden Sie miteinander über Ihre Bedürfnisse! Hier einige Tipps für das Wiederentfachen der Erotik.

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