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Ferien

Telendos/Kalymnos (GR): Kletterparadies

Telendos

Was es alles zu erleben gibt auf den Inseln Telendos/Kalymnos in Griechenland, verraten wir hier.

Es ist eine gefühlte Weltreise, bis man mit der Familie endlich im Hafen von Telendos einfährt. Auf dem Inselchen gibts weder einen Flughafen noch Anlegestellen für Passagierschiffe. Dafür fällt uns nach der letzten kleinen Überfahrt mit einem Tuckerboot jeder Alltagsstress vom Leib. Denn im kleinen griechischen Fischerdorf herrscht vor allem eines: Stille. Das Eiland ist gänzlich frei von Strassen und Autos, keine Party weit und breit. Eine Handvoll Individual-Touristen und Familien sitzen mit Kleinkindern in den Tavernen, zupfen am Souvlaki-Spiesschen und gucken den weissblau bemalten Schiffchen nach. Andere liegen mit Krimis am Strand oder führen kleine Kinderfüsse im Sand spazieren. Telendos liegt – wie die nur 700 Meter entfernte Schwesterinsel Kalymnos – in der Ägäis und gehört zur Inselgruppe der Dodekanes. Der erste Eindruck beider Inseln: bergig und karg. Umso betörender schlägt einem überall der Duft von Wildkräutern entgegen. Erst recht beim Wandern und Klettern. Und geklettert wird, vor allem auf Kalymnos, was das Seil hält. Die Routen sind allesamt relativ neu, gut gesichert und geeignet für Neulinge wie für Spitzenkletterer. Kraxeln lässt sich zwar auch auf Telendos, allerdings sind die Zustiegswege zu schwierig für kurze Kinderbeine. Für Eltern mit Kids im Kletteralter ist Kalymnos also die bessere Wahl. Telendos wiederum eignet sich für jene, die für ihren Nachwuchs weder Bespassung noch Betreuung suchen, sondern Natur und Nichtstun. Für «Selbstkocher» gibts zwei winzige Minimarkets. Unbedingt aus- probieren: Octopus Meatballs bei Barba Stathis.


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