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Ferien

Sveti Petar (KRO): Ein Licht in die Nacht

Sveti Petar in Kroatien

Was es alles zu erleben gibt auf der Insel Sveti Petar in Kroatien, verraten wir hier.

Kleine Fischerboote fahren leise tuckernd durch die Nacht. Wir sitzen auf der Mauer vor dem Leuchtturm Sveti Petar auf der gleichnamigen Halbinsel in Kroatien, geniessen die Stille, die nur durch dieses feine Tuckern, das monotone, rhythmische Brummen des Leuchtturms und das Rauschen der Wellen durchbrochen wird. Nach 15-stündiger Autofahrt wurden wir von etwa 20 wilden Miezen empfangen, die wenige Meter vom Leuchtturm entfernt auf dem sogenannten Katzenhügel von Makarska leben. Die Kinder sind begeistert, unser Hund bis zum ersten blutigen Kratzer auch – und wir kaufen in diesen Ferien neben unserem Proviant ganz viel Katzenfutter. Sveti Petar protzt nicht mit einem rotweissen Riesenturm. Er ist klein, hübsch, und das Licht auf dem Türmchen blinkt tatsächlich in die Nacht. Wie das Gebäude ist auch die Wohnung: klein, schlicht, drei Zimmer, fünf Betten, eine grosse Küche, und zum Frühstück gibts direkten Blick aufs Meer. Überschaubar klein ist auch die Halbinsel. Nicht einmal eine Stunde dauerts und sie ist umwandert. Im Sommer gilt die Gegend mit der angrenzenden Stadt Makarska als exklusiver Badeort. Jetzt aber, im Oktober, sind die Strände leergefegt, die wenigen Touristen sind Rentner, das touristische Leben ist eingeschlafen. Makarsker spielen Boule auf Plätzen oder Karten in verrauchten Restaurants. An der Riva verkaufen Fischer Fisch ab Angel. Launisch und kühl ist das Wetter um diese Jahreszeit. Wir springen trotzdem ins Meer, tauchen nach Muscheln, beobachten Fische. Doch das kalte Wasser ist nur was für ganz harte Kerle. Darum geniessen wir lieber die raue Natur auf dieser Insel und den Leuchtturm mit seinem ganz besonderen Charme. Es fühlt sich gut an, hier zu sein.


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