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Allergisches Kind im Frühling niest in ein Taschentuch

Heuschnupfen

Ferien von den Pollen

Eltern mit allergiekranken Kindern tun sich bei der Urlaubsplanung besonders schwer. Was, wenn am Ferienort alles noch schlimmer wird? Und wohin überhaupt? Drei Fragen an Matthias Colli von ECARF, der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

wir eltern: Urlaubsplanungszeit: Was sollte man bei einem Heuschnupfen-Kind besonders bedenken?

Matthias Colli: Informieren Sie sich, welche Pollen in der in Betracht kommenden Region zu welcher Jahreszeit fliegen. Dabei hilft die kostenlose Smartphone App «Pollen», mittlerweile in der Version 4.0. Sie liefert wichtige Infos für die Schweiz, Deutschland und Österreich.

Welche Feriendestinationen sind empfehlenswert?

Bei Heuschnupfen ist es gut, möglichst hoch in die Berge zu reisen, weil dort weniger Pollen fliegen. Oder man geht an die See. Hier hilft es, wenn der Wind von der Meerseite kommt. Unter www.ecarf-travel.org kann man sich genauer informieren, welche Regionen und welche Unterkünfte besonders allergikerfreundlich sind. Wir haben diejenigen zertifiziert, die sich in besonderem Masse auf die speziellen Bedürfnisse der Betroffenen eingerichtet haben. Manche bieten sogar Schulungen für Kinder an, wie sie mit ihrer Allergie im Alltag besser zu Recht kommen.

Was gehört – ausser Ferienstimmung – unbedingt ins Reisegepäck?

Anti-allergische Tabletten und Nasenspray.

www.ecarf.org

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