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Schwangerschaft - Woche für Woche

23. Woche

Titelbild: 23. Woche

Ihr Kind nimmt in Ihrem Bauch immer mehr Gestalt an. Wem wird es später wohl gleichen? Der Mama, dem Papa, dem Grossvater?

Das Baby ist jetzt schon richtig in Bewegung, wie man auf diesem Video von einer Ultraschall-Kontrolle in der 23. Schwangerschaftswoche gut sieht. Die Aufnahme entstand in der Praxis Gyné am See in Küsnacht ZH.


Grösse und Gewicht

Grösse: 20-28 cm

Gewicht: ca. 450-600 g

Kopfdurchmesser: 55-66 mm

Ihr Baby

Das Grosshirn, das Zentrum unseres Denkens, der Empfindungen und der bewussten Steuerung der Motorik, entwickelt sich. Ihr Kind lernt, bestimmte Geräuschmuster voneinander zu unterscheiden und darauf zu reagieren. Es kann fühlen und hören; so erwacht zunehmend sein Bewusstsein für seine Umwelt.

Ihr Körper

Der obere Rand der Gebärmutter erreicht schon fast den Bauchnabel. Ihr Baby nimmt immer mehr Raum in Anspruch. Ihr Darm und Magen werden nach oben gedrängt. Durch die Stauchung leiden Sie vermehrt unter Völlegefühl und Verstopfung. Wenn Ihr Ungeborenes dann auch noch gegen den Magen tritt, gesellt sich meist noch Sodbrennen zu den übrigen Beschwerden.

Tipps gegen Verstopfung

• Viel trinken: 2.5 bis 3 l Flüssigkeit sollten es pro Tag sein

• Magnesium macht nicht nur den Stuhl weicher, es hilft auch zuverlässig gegen Wadenkrämpfe in der Nacht und beruhigt die Gebärmutter.

Tipps gegen Sodbrennen

• Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten statt zwei grosse, bevorzugen Sie dabei leicht Verdauliches wie Kartoffeln, Blattgemüse, Karotten, Reis.

• Ernähren Sie sich fettarm und würzen Sie sparsam.

• Vermeiden Sie scharfe Gerichte, Süsses, Kaffee, Fruchtsäfte.

• Gehen Sie nach der Mahlzeit spazieren statt ein Nickerchen zu machen.

• Schlafen Sie mit etwas erhöhtem Oberkörper.

Kauen Sie Mandeln oder Haselnüsse sehr lange.

• Trinken Sie 1-2 Schlucke lauwarmes Wasser.

Denken Sie daran

Wer wird sich um das Baby kümmern? Wer arbeitet wieviel? Wer ist zu Hause für was zuständig? Und: Was ist uns wichtig als Paar, wie schaffen wir uns Auszeiten und Freiräume ohne Baby? Können die Grosseltern oder Verwandte und Freunde die Babybetreuung für ein paar Stunden übernehmen? Diese Themen im Voraus zu diskutieren, macht Sinn. Auch wenn anfangs die Welt mit Baby Kopf steht und gute Vorsätze vielleicht nicht gleich umsetzbar sind, ist es ratsam, für sich als Paar darüber Gedanken zu machen. Unter «Wir waren als Paar zuerst da» und «Bis das Kind uns scheidet» finden Sie Artikel zu diesen Themen.

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