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Schwangerschaft - Woche für Woche

24. Woche

Titelbild: 24. Woche

Na, welches Temperament hat Ihr Kind? Ist es eher ruhig? Oder turnt es eifrig? Es lohnt sich, die Beobachtungen in ein Babytagebuch zu schreiben. Zur Erinnerung an eine ganz besondere Zeit.

Für Laien ist es nicht immer einfach zu erkennen, was auf dem Ultraschall zu sehen ist... Dieses Kind berührt sich zuerst am Kopf und führt dann die beiden Hände zusammen – oder? Die Aufnahme stammt von einer Ultraschall-Kontrolle in der 28. Schwangerschaftswoche in der Praxis Gyné am See in Küsnacht ZH.


Grösse und Gewicht

Grösse: 29-31 cm

Gewicht: ca. 550-700 g

Kopfdurchmesser: 58-69 mm

Ihr Baby

Ihr Kind gewinnt immer mehr an Gewicht; von jetzt an nimmt es 85 Gramm pro Woche zu. Auch die Fruchtwassermenge steigt weiter an – in der 36. Woche erreicht sie ca. 1 Liter. Das Kind hat jetzt zwar immer weniger Bewegungsraum, kann aber seine Position weiterhin problemlos verändern. Im Ultraschall sehen Sie, wie es in Ihrem Bauch hockt oder zappelt, die Arme über die Brust schlingt oder die Knie zum Bauch hochzieht.

Ultraschall 24SSW 01

Ultraschallbild in der 24. Schwangerschaftswoche

Ihr Körper

Der Oberrand der Gebärmutter hat die Nabelhöhe erreicht. Dadurch lässt der Druck auf die Blase nach und Sie müssen weniger häufig Wasser lassen. Vielleicht werden Sie nachts jetzt aus dem Schlaf gerissen, weil Sie einen Wadenkrampf haben. Die schmerzhaften Muskelkrämpfe nehmen in der zweiten Schwangerschaftshälfte zu. Mögliche Ursachen sind:

  • falsches Schuhwerk (zu hoch oder zu flach)
  • Durchblutungsstörungen
  • Wassereinlagen in den Beinen
  • Magnesiummangel

Tipps gegen Muskelkrämpfe

  • Tragen Sie tagsüber konsequent Kompressionsstrümpfe.
  • Duschen Sie Ihre Beine und Füsse abends vor dem Zubettgehen abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser.
  • Legen Sie Ihre Beine während der Nacht hoch, z.B. mit einem Kissen.
  • Nehmen Sie ein Magnesiumpräparat ein.

Gut zu wissen

Wenn Ihr Blut Rhesus-negativ ist, hat der Arzt zu Beginn der Schwangerschaft einen Antikörper-Suchtest gemacht. Sollten keine Antikörper nachweisbar sein, was heutzutage die Regel ist, wird Ihnen sehr wahrscheinlich zwischen der 28. und 30. Woche eine sogenannte Rhesus-Prophylaxe gespritzt. Dadurch wird vermieden, dass Sie selber Rhesusantikörper bilden, welche bei einer nächsten Schwangerschaft das Kind schädigen könnten.

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