Menü

Schwangerschaft - Woche für Woche

16. Woche

Titelbild: 16. Woche

Für die meisten schwangeren Frauen ist dies eine Zeit fast ohne Beschwerden. Sie fühlen sich wohl in Ihrer Haut und je länger je mehr wird ihnen bewusst, dass ein neues Leben in ihnen heranwächst. Wie spannend und faszinierend!

Grösse und Gewicht

Grösse (Scheitel-Steiss-Länge): 100-115 mm

Gewicht: 75-110 g

Kopfdurchmesser: 32-40 mm

Ihr Baby

Das Kind trainiert intensiv seine Mimik: Lippen bewegen, Augen drehen, Stirne runzeln, gähnen. Könnten Sie es sehen, würden Sie lachen ob all den Grimassen, die es schneidet. Auch vollbringt es wahre Akrobatik in Ihrem Bauch, denn noch hat es in der Gebärmutter reichlich Platz, um seine Knochen und Muskeln zu trainieren und damit zu festigen. Mittlerweile ist sein ganzer Körper von Flaumhaar (Lanugohaar) bedeckt. Die feinen Härchen sind dazu da, die Käseschmiere auf der Haut festzuhalten, die wiederum die Haut vor dem Austrocknen im Fruchtwasser schützt. Das Kopfhaar und die Augenbrauen werden dichter.

Ihr Körper

Ihr Haar ist dicker und glänzender. Die Schwangerschaftshormone bremsen den natürlichen Haarausfall und kräftigen das einzelne Haar. Ihre Gebärmutter wiegt bereits etwa 250 g und die Fruchtwassermenge ist auf 250 ml angestiegen.

Vorgeburtliche Diagnostik

Haben Sie sich für eine Fruchtwasserpunktion entschlossen, so wird diese zwischen der 16. und 19. Woche vorgenommen, weil ausreichend Fruchtwasser und embryonale Zellen vorhanden sein müssen. Unter Ultraschallsicht wird mit einer langen und dünnen Nadel durch die Bauchdecke etwas Fruchtwasser aus der Gebärmutter entnommen. Die darin schwimmenden Zellen des Kindes werden im Labor isoliert und kultiviert, um die Chromosomen feststellen zu können. Ein Schnelltest ermöglicht die Diagnose innerhalb 48 Stunden, zur Sicherung wird aber immer eine Kultur angelegt, welche nach 10 bis 14 Tagen bereit ist.

Sind Sie neugierig, ob es ein Junge oder Mädchen wird? Liegt das Kind günstig, so kann jetzt im Ultraschall Klarheit über das Geschlecht geschaffen werden. 100%ig ist diese Untersuchung aber nicht, da die Genitalien noch sehr klein und Verwechslungen zu diesem Zeitpunkt nicht selten sind.

Denken Sie daran

Vermeiden Sie schwere körperliche Arbeit, langes Stehen und Stress. Das ist je nach beruflicher Tätigkeit leichter gesagt als getan. Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitsgeber nach Lösungen, wie Sie hierbei Abhilfe schaffen können.


Übrigens: Die Befürchtungen vieler Frauen, die Strahlenbelastung des Computers schade dem Ungeborenen, konnten durch breit angelegte Untersuchungen zerstreut werden. Man kann eine Schädigung durch Bildschirmarbeit mit grosser Sicherheit ausschliessen.

Auch lesenswert