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Sonnenschutz

Sonnencremes ohne chemische Filter

Mit mineralischen Filtern sind Sonnencremes für Mensch und Umwelt deutlich besser verträglich als solche mit chemischen Filtern.

Sonnencremes mit chemischen Filtern sind in den letzten Jahren in Verruf geraten, weil sie Substanzen enthalten, die für Mensch und Natur schädlich sind. Deshalb warnen Humantoxikologen davor, dass chemischer Sonnenschutz Allergien fördert und hormonaktiv wirkt, also Entwicklungsstörungen an Fortpflanzungsorganen verursachen kann. Ausserdem werden Sonnencremes für Gewässerverschmutzung und Korallensterben mitverantwortlich gemacht.

Naturkosmetik setzt im Gegensatz zum Grossteil konventioneller Kosmetik auf physikalische Sonnenschutzfilter, die aus Mineralien gewonnen werden. Diese dringen nicht in die Haut ein, sondern legen sich wie ein Schutzschild auf die Hautoberfläche. Die Hersteller verwenden dafür Zinkoxid und Titandioxid; beide sind gut verträglich und biologisch abbaubar.

Einziger Nachteil der mineralischen Filter: Sie hinterlassen einen weisslichen Film auf der Haut, was im Freibad weniger stört als im Strassencafé. In den vergangenen Jahren haben sich die Hersteller bemüht, die Cremes zu verbessern – mit Erfolg: Der Weisseffekt ist deutlich geringer als früher, die Produkte lassen sich auch einfacher auftragen.

Die weisse Farbschicht hat allerdings auch einen Vorteil: Man sieht ganz genau, wo bereits eingecremt wurde und wo nicht. Bei der sehr empfindlichen Haut von Babys und Kleinkindern ein echter Pluspunkt!

Grundsätzlich sollten Kinder unter 12 Monaten nie an die volle Sonne gehen, und auch die Haut von älteren Kindern ist deutlich durchlässiger für UV-Strahlung als Erwachsenenhaut.

Deshalb immer:

♦ lockere, eher dunkle Kleidung und Sonnenhut tragen
♦ auf unbedeckte Haut grosszügig Sonnencreme auftragen
♦ nach dem Baden neu eincremen
♦ im Hochsommer zwischen 11 und 15 h im Haus bleiben
♦ möglichst einen Schattenplatz wählen

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