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So betreuen Hebammen Schwangere

Hebamme untersucht Schwangere

Frauen haben seit Januar 2017 die Wahlfreiheit, ob sie in der Schwangerschaft auf Betreuung durch Ärzte und Ärztinnen oder Hebammen setzen. Was die Hebamme in einer Schwangerschaftskontrolle macht, erklärt ein kurzes Video.

Viele Frauen wissen noch nicht, dass sie in der Schwangerschaft die Leistungen einer Hebamme in Anspruch nehmen dürfen: Seit dem 1.Januar 2017 haben schwangere Frauen in der Schweiz die Wahlfreiheit, ob sie sich in der Schwangerschaft vorwiegend von einer Gynäkologin, einem Gynäkologen oder einer Hebamme betreuen lassen möchten. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt so oder so in einer Schwangerschaft insgesamt sieben Kontrolluntersuchungen.

Das Video des Hebammenverbands Sektion Zürich und Umgebung erklärt, was Frauen von einer Hebammenbetreuung während der Schwangerschaft erwarten können.


Frei praktizierende Hebammen betreuen Schwangere bei den Frauen zu Hause, in einer eigenen Praxis oder in Geburtshäusern. Doch auch einige Spitäler bieten Hebammensprechstunden an. Für die Ultraschall-Untersuchungen überweisen die Hebammen die schwangeren Frauen an Gynäkologinnen und Gynäkologen.

Was Schwangere schätzen

Wie der Schweizerische Hebammenverband Sektion Zürich und Umgebung in einer Mitteilung schreibt, sei aus internationalen Studien bekannt, dass Frauen vor allem die längere Beratungszeit bei der Hebamme schätzen. Zudem zeige sich, dass bei gesunden Frauen sowohl in der Schwangerschaft als auch unter der Geburt weniger Untersuchungen und Interventionen durchgeführt werden als im ärztlichen Betreuungsmodell – und dies bei gleichbleibender Qualität und Sicherheit. Darüber hinaus stärkt die Hebamme die Eigenkompetenz der Frau, ihr Vertrauen in ihren Körper sowie ihren Kontakt zum Kind.

Eine Risikoschwangerschaft muss ärztlich betreut werden. Doch betroffene Frauen können ergänzend von der ganzheitlichen Betreuung einer Hebamme profitieren.

Hebamme finden? Weitere Informationen unter www.hebamme.ch.

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