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Raunächte

Raunächte - Zauberhafte Rituale für die Familie

Die zwölf Raunächte sind in der Zeit rund um den Jahreswechsel - eine tolle Möglichkeit für Familien, sich mit wunderbaren Ritualen, Zeremonien und Bräuchen zu beschäftigen. Neun Ideen, die sich leicht umsetzen lassen.

  • Räuchern Ausstattung für Einsteiger: 1 kleine Fondue-Pfanne, 1 Rechaud-Kerze, 1 Aluminium-Schälchen als Auslaufschutz fürs Kerzenwachs, 1 Mörser oder eine Kräutermühle, getrocknete Kräuter, Weihrauch, Gewürze nach Geschmack. Puristen räuchern zwar zu jeder Raunacht eine bestimmte Mischung, für Anfänger gehts simpler.

  • Tannen- und Fichtenharz sammeln Klar, ist Weihrauch irgendwie vornehmer. Aber erstens stammt er nicht aus der Region, und zweitens macht es viel mehr Freude, Tannen- und Kiefernharz zum Verräuchern bei einem Spaziergang selbst zu sammeln.

  • Naturkreislauf-Wanderung Bei einem Spaziergang im Wald mit den Kindern sammeln, was sich da so findet. Was wächst noch? Was ist verblüht? Was gefällt mir? Warum? Mit den Funden lässt sich basteln, dekorieren oder – so eine Art Schrein mit lieben Dingen gestalten.

  • Nussschalen-Prophezeiung Ideal, wenn Baumnüsse vom Weihnachtsteller noch übrig sind: Nuss knacken, Hälften unterschiedlich markieren, eine Farbe steht für «Ja», eine für «Nein». Sich eine Frage stellen. Nüsschen irgendwo schwimmen lassen. Welche Schale ist als Erste am Ziel? Die Antwort gilt. Spannend und motiviert zu einem Spaziergang.

  • Raunachts-Tagebuch Dem Brauch nach sagen die zwölf Raunächte vorher, was in den kommenden 12 Monaten passieren wird. Wie wärs mit einem Tagebuch? Die Kinder können ja diktieren, was ihnen an jedem einzelnen Tag besonders wichtig war. Abends Bilanz zu ziehen und miteinander über den Tag zu reden kann auf keinen Fall schaden. Egal, was das fürs neue Jahr aussagt.

  • Ahnenzeit Wie wärs, wenn Opa von früher erzählt? Oder auf dem Friedhof einen Verwandten besuchen? Oder gemeinsam ein Foto von der Ur-Oma ansehen? Was wissen wir über sie? Gibt es Ähnlichkeiten? Kinder interessieren sich für ihre Wurzeln.

  • Brief schreiben Die Raunächte sind die Zeit, in der man Musse hat zu überlegen, was, und wer einem wirklich wichtig ist. Wie wärs mit einem handgeschriebenen oder gemalten Brief an den- oder diejenige?

  • Stirb und werde Kerne aus einer vertrockneten Sonnenblume einpflanzen. Besser lassen sich Vergänglichkeit und Neuanfang kaum darstellen. Wer weiss, vielleicht sprosst bald etwas im Topf.

  • Viel Glück! Glückssymbole zu verschenken, gehört in diesen Tagen einfach dazu. Sehr einfach und lecker: den Kopf eines Schweinchens aus Hefeteig backen.

Raunächte: zwölf Nächte voller Mythen

Raunächte: Was steckt dahinter

In der Zeit zwischen Weihnachten und Ferienende liegen die Raunächte. Hier mehr erfahren über ihre Traditionen, uralten Geschichten und Bräuche.

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