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News / Ausstellung für Familien

Mädchen oder Junge – spielt das eine Rolle?

Geschwister - bub und mädchen

Wie hat ein Mädchen zu sein, wie ein Bub? Was ist weiblich, was männlich? Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich regt mit einer interaktiven Ausstellung dazu an, Geschlechterstereotypen zu hinterfragen.

Mädchen mögen Rosa, Buben nicht. Buben sind laut, Mädchen brav. Wirklich? Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich bringt erstmals eine Ausstellung über Geschlechterstereotypen in die Deutschschweiz, die bereits in der Romandie bei Eltern und Kindern sehr erfolgreich war.

In der interaktiven Ausstellung, die vom 1. September bis zum 21. Oktober 2017 zu sehen ist, können Kinder ab fünf Jahre und Erwachsene in fünfzehn Schatztruhen in ein Universum eintauchen, in dem Mädchen und Jungen mehr sind als Prinzessinnen und Piraten.

Ziel der Ausstellung sei es, so Projektleiter Simon Dinkel, Besucherinnen und Besucher dazu anzuregen, ihre eigenen Vorstellungen von Frauen und Männern, Mädchen und Buben zu erkunden. Denn Geschlechterstereotypen haben vielseitige Konsequenzen: Sie behindern Menschen in ihrer individuellen Entfaltung. «Sie führen zu Vorurteilen und Diskriminierung und sind (mit)entscheidend für die Berufswahl von jungen Menschen und die Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen in der Schweiz», sagt Dinkel. Auch wenn wir Personen nicht wegen ihres Geschlechts anders behandelten, könnten wir uns diesen subtilen Einflüssen kaum entziehen, solange sie unbewusst sind. «So tragen wir unabsichtlich zur Aufrechterhaltung von Geschlechterstereotypen bei.»

Umso wichtiger, ein Bewusstsein für Geschlechterstereotypen und deren Konsequenzen zu entwickeln. Ebendies ist spielerisch in der kostenlosen Ausstellung möglich.

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