Menü
sommersprossiger Knabe

Kinder und ihr Körper

Zu sommersprossig?

Wie ist es, ein sommersprossiges Kind zu sein?

Was das Gute an vielen Sommersprossen ist:

Knabe (10): Ich mag es einfach, dass ich Punkte habe. Sieht gut aus.
Mädchen (12): Sommersprossen bringen Glück. Das hab ich mal gehört. Und das stimmt auch. Neulich habe ich vergessen, meine Hausaufgaben zu machen – ein Mal! Da hatte ich richtig Angst. Aber die Lehrerin hat gar nicht bis zu meinem Platz hin kontrolliert. Es ist nicht aufgefallen! Das war Glück. Wegen der Sommersprossen.

Was ich schon über die Tüpfchen gehört habe:

Knabe: Nix. Was soll man auch dazu sagen? Die Sommersprossen haben wir von meiner Tante geerbt. Unsere Eltern haben keine.
Mädchen: Meist höre ich, sie seien süss. Aber einmal hat jemand gesagt, die seien nicht schön, da habe ich gesagt: Besser Punkte im Gesicht als ein Gesicht ohne alles.

Was ich gut kann:

Knabe: Schwimmen.
Mädchen: Ich spiele Fussball und mache Taekwondo. Das ist eine Kampfsportart. Das machen nur wenige Mädchen. Genau das finde ich cool.

Was ich nicht leiden kann:

Knabe: Ich kann alles leiden. Vor allem meinen Geburtstag. Der ist übermorgen.
Mädchen: Ich kann es nicht leiden, wenn Menschen eingebildet sind. Es gibt schöne Menschen und vielleicht auch weniger schöne, aber die schönen sollten den weniger schönen nicht sagen, dass sie weniger schön sind.

Was ich werden will:

Knabe: Pilot.
Mädchen: Tierärztin. Und wenn ich das nicht schaffe, werde ich was anderes.

Was ich an meinen Kindern mag:

Mutter: Sie sind wunderbar kreativ und stecken voller Ideen.

Was ich tue, um ihr Selbstbewusstsein zu fördern:

Mutter: Ich versuche, sie nicht zu viel zu kontrollieren. Das gelingt mir nicht immer, aber ich bemühe mich. Und bei uns zu Hause ist nicht schlimm, wenn etwas «anders» ist: Wir sprechen in unserer Familie Ungarisch, Deutsch, Englisch und Französisch. Vielfalt ist für meine Kinder Alltag.


Zurück zum Hauptartikel «Diese Kinder und Eltern pfeifen auf den Durchschnitt».

Auch lesenswert