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Sommer-Special

Hurra, endlich Ferien!

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Welche Destination wählen wir? Wie finden wir eine günstige Unterkunft? Was gehört ins Gepäck? Tipps und Ideen, damit die Ferienzeit Erholung bringt.

Planen – Sand oder Senner?

Nicht jede Familie eignet sich für Lloret de Mar, nicht jede für Selbstversorgung in einer Sennhütte. Eine mittelernste Hilfe
 zu Selbstanalyse und Entscheidung.

Ferien in den Bergen oder auf dem Bauernhof?

Sie mögen

  • Diese Cargohosen von den Ausmassen einer Dreizimmerwohnung mit Taschen, in denen Spitzhacken, Gaskocher und das jüngste Kind der Familie Platz finden.
  • Schweiss. Muskelkater. Blasen an den Füssen. Misthaufen. Auch Ihre Kinder mögen das. Besser wir erfahren nie, wie Sie ihnen das antrainiert haben.
  • Cholesterin. Käse, Cervelat, Speck, 12 verrührte und gebratene Eier sind auf Hof und Hütte Pflicht.
  • Kinder über 6 Jahre. Denn die jüngeren zu schleppen, Kleinkinder aus Koben und Nuggis aus Kuhfladen zu klauben, macht einfach keinen Spass.
  • Frische Luft, auch kalte. Tiere. Auch ungebraten.

Sie mögen nicht

  • High Heels, Aperol Spritz, Sushi, Kokosnuss-Sonnenöl, Atomkraftwerke.
  • Kinder, die auf ihren Geburtstagswunschzettel schreiben: «Ich wil aba nach Majorka!»
  • Volle Strände. Aber wer mag die schon?
  • Leute, die beim Stichwort Pferd lediglich an Lasagne denken.
  • Bequeme Menschen, Whirlpools, den Geruch von Pommes.

Ferien im Club

Sie mögen

  • Das Bad in der Menge. Wo ich bin, sollst auch du sein. Und du und du und du ...
  • Wasserballturniere und Kinderanimation von 8 bis 24 Uhr.
  • Buffets mit Tomatensalat, Würstchen und Räucherfisch schon zum Frühstück. Zu Hause würden Sie das zwar niemals essen, aber bezahlt ist bezahlt, gell?
  • Gesellige Kinder mit Interesse am Clubtanz zum Lied «Der Frosch im Cabrio».
  • Entspannung total. Relaxen bis zum Abwinken. Power-Chillen. Margeritas und Softeis all-inclusive. Gerne ab mittags.

Sie mögen nicht

  • Planen. Sich selbst etwas ausdenken. Nein, den Stress hat man ja schon den Rest des Jahres.
  • Introvertierte Kinder ohne Ambitionen, in der Miniplaybackshow Britney Spears zu mimen, und Babys, die bei «Gangnam-Style» aus der Freiluft-Disco nicht schlafen wollen.
  • Mag ja sein, dass ausserhalb der Clubanlage Tempel, Wasserschweine und Eingeborene sind. Aber Urlaub ist auch ohne Wasserschwein und Co. schön, oder?
  • Vegetarier, Antialkoholiker, Stille, weggeschnappte Stammplätze am Pool.

Ferien am Meer

Sie mögen

  • Wellen, Wasser, Sandburgen, Sandburgen mit Muscheln, Sandburgen mit Fähnchen drauf.
  • Kleinkinder, die stundenlang still buddeln, sich nicht ertränken, keine Angst vor Quallen haben, die Sonnenmilchflasche nicht leer trinken.
  • Primarschulkinder mit Rettungsschwimmer-Brevet und sonnenunempfindlicher Haut.
  • Vielleicht Teenies, die nicht jeden Abend mit einem anderen Südländer verabredet sind.
  • Fisch gebraten, aber nicht am Bein.
  • Seeigel rumliegend, aber nicht im Fuss.

Sie mögen nicht

  • Familienmitglieder mit Sonnenallergie, roten Haaren, heller Haut, ADHS.
  • Anstrengungen, die über Schlafen auf der Luftmatratze oder maximal zehn Minuten Frisbeespielen hinausgehen.
  • Hunde, die in den Sand kacken. Babys, die das Reizklima nicht vertragen, sodass aus Romantik am Meer bei Sonnenuntergang ein Babytragen am Meer bei Sonnenaufgang wird.
  • Das Kind und den Elternteil, die lieber in die Berge gefahren wären und jetzt maulig unterm Sonnenschirm hocken und über die Hitze jammern.

Unterkunft – Das richtige Dach über dem Kopf

Der ersehnte Tapetenwechsel geht für mehrköpfige Familien schnell ins Geld. Diese Unterkünfte entlasten das Budget bei In- und Auslandsreisen.

Abenteuerreisen

Sie mögen

  • Fremde Länder. Fremd, fremder, am fremdesten.
  • Klösse aus Kochbananen und Antilopensteak.
  • Babys und Kleinkinder mit Mägen aus Stahl, die Klösse aus Kochbananen und Antilopensteaks vertragen.
  • Spannung: Wer hat unsere Fotoausrüstung gestohlen? Was soll das heissen: «Hakuna matata, aber nix Bus heute?» Das gibt dem Leben Würze.
  • Kinder, die sich beim Kamelritt nicht vor den Flöhen scheuen, entspannten hygienischen Verhältnissen gegenüber tolerant sind und sich niemals ausser Sichtweite begeben. Nienieniemals.

Sie mögen nicht

  • Paare, die früher mit dem Rucksack Algerien bereist haben und sich, kaum Eltern, eine Ferienwohnung im Appenzell anschaffen.
  • Kinder, die alles in den Mund stecken.
  • Kinder, die alle Katzen, auch die mit kaum noch Haaren, streicheln wollen.
  • Die Frage der ältesten Tochter am Machu Pichu: «Ist hier WLAN?»
  • Cluburlauber

Nah und günstig

  • Die Schweizer Reisekasse Reka ist die Nummer eins für Familienurlaub in der Schweiz. Das Rekalino-Familienprogramm bietet zudem kostenlose Kinderbetreuung. www.reka.ch
  • Zelten und Camping: Auf www.camping.info findet man über 24 000 Campingplätze in Europa, auf dem Schweizer Camping Guide www.camping.ch alle Schweizer Zeltplätze.
  • Melken, Heuen, Kälbchen füttern – Kurzferien auf dem Bauernhof erweitern den Horizont. www.bauernhof-ferien.ch

Single-Familien

  • Der Migros-Reiseveranstalter Hotelplan bietet neu Arrangements für Alleinerziehende mit ein bis zwei Kindern unter 12 Jahren: www.hotelplan.ch (Themenwelten)
  • Reka bietet unter «Mama hat Vortritt» Müttern günstige Ferien. www.reka.ch
  • Jeweils im Herbst organisiert der «Sonneblick Walzhausen» Ferienwochen für Einelternfamilien mit Kindern von 3 bis 10 Jahren, mit Rahmenprogramm für die Kleinen. www.sonneblick-walzenhausen.ch
  • Selbstversorgerhaus in einem ehemaligen Hotel in Amden SG für Alleinerziehende, 30 bis 90 Franken pro Zimmer und Nacht, Buchungen wochenweise. www.singleparentshouse.ch

Fremd wohnen

  • Kroatien, Kalifornien oder Kambodscha? Die Reiselust ist riesig, die Urlaubskasse schmal. Statt teurer Hotels wird der Haus- und Wohnungstausch auch bei Familien immer beliebter. Gegen eine Gebühr von 120 bis 400 Franken pro Jahr können Mitglieder aus 10 000 Objekten im Tausch mit der eigenen Wohnung/eigenem Haus
ein «Sweet Home» auf
 Zeit finden: www.haustauschferien.com; www.tauschdeinhaus.com; www.knok.com; www.homelink.ch; 
 www.intervac.com
  • AirBnB ist eine Plattform für unkomplizierte und zum Teil sehr günstige Buchungen von Privatwohnungen. www.airbnb.com

Hotels und Reiseveranstalter

  • Schweiz Tourismus bietet zahlreiche familienfreundliche Hotels in der Schweiz im mittleren Preissegment. www.kidshotels.ch
  • Günstige Hotels in Österreich finden Familien unter www.kinderhotels.com
  • Wer unter anderem Themenhotels (Babyhotels, Teens, Wellness) vor allem in Deutschland und Österreich sucht, wird fündig unter www.familotel.com
  • Das Reisebüro «kidstravel» ist spezialisiert auf Ferien und Reisen mit Kids. Tolle Kriteriensuchmaske: www.kidstravel.ch
  • Spezialist für Familienreisen mit Destinationen in ganz Europa. www.vamos-reisen.de
  • Abenteuerurlaub für Eltern und Kinder (ab ca. 4 Jahren) in Europa findet man unter www.rucksack-reisen.de

Aber sicher!

Krankheit, Unfall oder Diebstahl im Urlaub? Hoffentlich nicht! Wenn der Ernstfall dennoch eintritt, ist eine Reiseversicherung jedoch Gold wert.

Wussten Sie zum Beispiel, dass ...

  • das Reisegepäck in der Reiseversicherung meist nicht mitversichert ist? Die Zusatzversicherung deckt zwar die Risiken Diebstahl, Beraubung, Verlust und Beschädigung während der Beförderung durch ein Transportunternehmen. Verlorene oder liegen gelassene Gegenstände sind aber nicht gedeckt. Tipp: Reisegepäck-Versicherung als Zusatzdeckung zur Hausratpolice abschliessen!

Oder wussten Sie, dass…

  • Arzt- und Spitalkosten von der Reiseversicherung nicht versichert sind? Die darin erwähnten «Vorschüsse» für Arzt- und Spitalkosten müssen der Versicherung zurückgezahlt werden. Tipp: Sich vorab bei der Krankenversicherung hinsichtlich der bestehenden Leistungen und den Möglichkeiten einer Zusatzversicherung erkundigen!
  • Hilfreiche Infos und Tipps zum Thema Reiseversicherung unter www.comparis.ch

Richtig geimpft

  • In aussereuropäischen Ländern warten nicht nur Sonne, Meer und fremde Kulturen auf die Feriengäste – sondern leider auch Viren und Bakterien. Deshalb: Sich bei einer Fernreise unbedingt vorgängig über mögliche Infektionskrankheiten informieren! Insbesondere, wenn die Reise in Gebiete mit Malaria, Gelb- oder Denguefieber führt. Kinderärztin und/oder Reisemediziner helfen, über allfällig notwendige Impfungen zu entscheiden. Nicht vergessen: Impfbüchlein auf die Reise mitnehmen! In gewissen Gelbfieber-Ländern ist man bei der Einreise verpflichtet, einen Impfnachweis vorzulegen.
  • Das Bundesamt für Gesundheit bietet Factsheets mit Impfempfehlungen für Auslandsreisen und eine Liste mit allen Ärzten mit einer Bewilligung für Gelbfieberimpfung. www.bag.admin.ch/impfinformation
  • Beratungs- und Impfstellen: Universitätsklinik für Infektiologie Bern www.infektiologie.insel.ch, Travel Clinic für Reise- und Tropenmedizin Zürich www.travelclinic.ch

Babys Klima

Babys mögen mildes Klima. Am besten 20 bis 25 Grad. Starke Hitze und Sonne, Kälte und hohe Berge meiden!

Packen – Kleinkram

Dinge, die so wichtig sind, will man Tränen vermeiden: Kuscheltier
, Nuggi
, Fläschchen, Lieblingsspielzeug, Feuchttücher, Knabberkekse, Lätzchen, Nachtlicht, Babyphon, Sonnenhut, Sonnenbrille, Pass oder ID

Reiseapotheke

Gegen Schmerzen und Fieber: Fiebermesser, altersgerechte Präparate gegen Fieber (Zäpfchen, Fiebersaft). Für kleine Verletzungen: Verbandszeug (Heftpflaster, Mullbinden, Wundkompressen, Wunddesinfektionsmittel, Wundcreme, Schere), kühlende Salben gegen Prellungen. Magen-Darm-Probleme: Achtung, Flüssigkeitsverlust bei Durchfall und Erbrechen! Elektrolyte- und Glucosepulver, medizinische Kohle. Gegen Insektenstiche: Insektenschutzmittel und schmerzlinderndes Präparat gegen Stiche (z.B. Fenistil), Pinzette gegen Zeckenstiche. Gegen Sonnenbrand: Sonnenschutzmittel, Salbe. Homöopathische Reiseapotheke: Globuli wirken auch auf Reisen. Fragen Sie in der Apotheke nach den richtigen Mitteln.

Reisen – Entspannt unterwegs

Gut gereist ist halb erholt. So halten Sie die Kinder bei Laune.

Stau noch mal!

Mitten im Stau – und noch lange nicht am Ziel. Damit es auf dem Rücksitz ruhig bleibt:

  • Proviant in mundgerechten Häppchen bereithalten.
  • Mit Lichtschutz am Seitenfenster Sonne blocken.
  • Fürs Baby in der Sitzschale einen Ballon (nicht prall aufgeblasen) an kurzer Schnur am Sitzchen festbinden.
  • Erste Anzeichen für Übelkeit und Erbrechen: Das Kind wird plötzlich ruhig und blass und beginnt zu gähnen.
  • Vorbeugend gegen Erbrechen: Antiemetika aus der Apotheke, homöopathische Mittel Nux Vomica, Cocculus D4, Tabacum D6. Keine Büchlein angucken, frische Luft.

Luftreisen

  • Für Babys und Kleinkinder empfehlen sich vor Start und Landung abschwellende Nasentropfen gegen Ohrenschmerzen durch fehlenden Druckausgleich.
  • Säuglinge an der Brust oder am Teefläschchen nuckeln lassen.
  • Achtung: Gewisse Fluggesellschaften verlangen eine Umbuchung, falls das Kind an einer ansteckenden Krankheit wie Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken (wilde Blattern) leidet.
  • Lässt sich ein Langstreckenflug mit einem Säugling nicht vermeiden, lieber einen Nachtflug buchen.
  • Vermeiden Sie mit Schulkindern grosse Zeit- und Klimaunterschiede. Insbesondere die Rückkehr kann die gewonnene Ferienentspannung schnell zunichtemachen.

In einem Zuge

Innerhalb Europas reist der Kluge noch immer im Zuge. Vorteile: Babys und Kleinkinder kosten meist nichts, Familien erhalten günstige Sondertickets. Bei einem «Ich muss mal!» in der Bahn geraten Eltern deutlich weniger in Bedrängnis als auf der Autobahn im Stau. Und in den Familienwagen der SBB unterhalten sich die Kleinen gut selber. Tipp: Für längere Strecken rechtzeitig Tickets kaufen und Plätze reservieren. Gepäck zwei Tage vor Abreise am Schalter aufgeben. www.sbb.ch www.verkehrsclub.ch/de/reisen/europa-mit-dem-zug.html

Spiele für unterwegs

«Mama, wann sind wir endlich da!?» Mit diesen Reisespielen können Eltern nervigen Nachwuchs zumindest vorübergehend ablenken.

  • Ich packe meinen Koffer: Reihum «packt» jeder Spieler etwas in den Koffer und wiederholt dabei zuerst alle Gegenstände, die zuvor schon «eingepackt» wurden.
  • Agentenspiel: Vor der Abreise werden 10 Gegenstände aufgeschrieben, die unterwegs entdeckt werden müssen. Der Spion, der als Erster etwas auf der Liste sieht, muss es den andern melden. Wer zuerst alle 10 Dinge abgehakt hat, ist Sieger.
  • Wortschlange: Autotür – Türschloss – Schlossgespenst – Gespensterjagd – Jagdhund – Hunde ...
  • Ich sehe was, was du nicht siehst ...: Beim Klassiker unter den Reisespielen gilt: Ein Spieler sucht sich etwas aus, das die andern erraten müssen (zum Beispiel einen Rollkoffer in der Abflughalle) und sagt: «Ich sehe was, was du nicht siehst und das hat Rädchen.»
  • Singen statt Tröten: Allfälliges Geplärre im Auto in gemeinsam gesungene Kindergarten-, Gute-Nacht- oder Linard-Bardill-Lieder überführen.
  • Für lange Autofahrten: Zu Hause Zettel vorbereiten, auf denen eine kleine Überraschung für die Kinder steht; z.B. an der nächsten Raststätte eine Glace kaufen, beim Tanken eine Süssigkeit aus dem Shop wählen. Alle 100 Kilometer oder jede volle Stunde dürfen die Kinder ein Los ziehen, das bestimmt, welche Überraschung als nächste ansteht.
  • Die besten iPhone- und iPad-Apps für Kinder von 3 bis 6 Jahren auf www.iphonekinderapps.de

Vor Ort – Cool down

Fremde Umgebung, ungewohntes Essen, Gluthitze: Damit die Ferien nicht stressiger werden als der Alltag – Tipps für den Ferieneinstieg.

  • Geben Sie der ganzen Familie drei Tage Zeit, sich an den neuen Ort zu gewöhnen.
  • Kinder dabei unterstützen, um Kontakte mit Gleichaltrigen aufzunehmen.
  • Zu Hause ist Mama die Chefin und im Geschäft der Papa! Das kann in den Ferien Zoff geben. Denn es braucht keine zwei Chefs, sondern ein Team. Was die Kinder anziehen sollen, wann zu Bett gehen usw. ist halb so wichtig. Wichtig ist gegenseitige Toleranz!
  • Sex im Familienurlaub? Erwarten Sie nicht zu viel. Selbst wenn das Baby im Zimmer friedlich schläft – erotische Stimmung kommt in der Umgebung wenig auf.

Wo, wo, wo?

Wo ist die nächste Pizzeria? Wo ein Arzt? Wo ein kinderfreundliches Museum oder eine Autoreparaturwerkstätte? Neben Google Maps helfen die Apps Qype, Foursquare und Yelp, sich vor Ort zu orientieren.

Pieks!

Das gefährlichste Tier auf Safari ist nicht der Löwe, sondern die Malaria-Mücke. Tipps:

  • Engmaschige Moskitonetze benützen.
  • Helle, den ganzen Körper schützende Kleidung tragen.
  • Insektenschutzmittel können bei Babys gesundheitliche Schäden verursachen. Natürliche Mittel gegen Mücken sind Lavendel, Minze, Nelke, Essig- oder Zitronenessenz. Einige Tropfen in eine Schale mit Wasser geben und aufstellen.

Dick auftragen!

Da Kinderhaut dünner und schutzbedürftiger ist als jene von Erwachsenen, sollten Babys bis zum ersten Lebensjahr nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Für Kleinkinder gilt: im Schatten aufhalten und Hut mit Nackenschutz, Sonnenbrille, T-Shirt und Hose tragen. Die Krebsliga empfiehlt Sonnencreme mit Schutzfaktor von mindestens LSF 30. Tipps:

  • Nasse Kleider sind durchlässiger für UV-Strahlen. Deshalb nach dem Schwimmen die Badekleider wechseln.
  • Künstliche Fasern bieten einen besseren UV-Schutz als Naturfasern.
  • Kräftige und dunkle Fasern schützen besser als helle Farben.
  • Auch durch eine Wolkendecke dringen bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen. Darum den Körper auch bei bedecktem Himmel eincremen.
  • Beim Kauf von Sonnenbrillen auf das CE-Zeichen und dem Vermerk 100 % UV- Schutz bis 400 Nanometer achten. Sonnenbrillen von schlechter Qualität schaden dem Auge mehr als dass sie nützen. www.krebsliga.ch

Reisetagebuch

Im Zeitalter der digitalen Fotobücher ein Reisetagebuch von Hand gestalten? Aber sicher! Dafür vor dem nächsten grossen Urlaub ein handliches, unliniertes Hardcover-Notizbuch beschaffen und unterwegs mit den Kindern zusammen füllen. Auch die Kleinen kritzeln, zeichnen, schreiben lassen! Dazwischen mit einem Leimstift Postkarten, gepresste Pflanzen, Kartenausschnitte kleben und Platz aussparen für zu Hause ausgedruckte Schnappschüsse. Auf Neudeutsch heisst das persönliche Reisetagebuch übrigens Scrapbook. Darin wird die Familie noch lange blättern!

Buchtipp

«Trips mit Kids» stellt 20 wunderbare kleine Reise- abenteuer in der Schweiz vor. Werd-Verlag, 2013, 34.90 Franken.

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