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Ätherische Öle

Bis die Krankheit verduftet

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Ätherische Öle können die Genesung unterstützen. Welche Düfte helfen – und welche für Kinder ungeeignet sind.

Wer kennt das nicht: Ein hartnäckiger Husten plagt einen, die Nase läuft; beides raubt einem den Schlaf. Für Kinder sind derartige Beschwerden besonders lästig, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. In manchen Fällen helfen ätherische Öle: 3 bis 4 Tröpfchen in das Schälchen einer Duftlampe geträufelt, sorgen sie einerseits für eine Wohlfühl-Atmosphäre und tragen andererseits auch zur Genesung bei.

Achtung! Diese Duftnoten sind ungeeignet:

  • Pfefferminze, Eukalyptus und Lavendel sind für Kinder grundsätzlich ungeeignet; Pfefferminze kann Atemnot auslösen und Eukalyptus allergische Reaktionen, Lavendel regt den Kreislauf der Kleinen an.
  • Wenn Ihr Kind ein bestimmtes Öl als unangenehm empfindet, sollten Sie es nicht verwenden. Denn die Negativassoziationen von Gerüchen werden gerade bei Kindern sehr intensiv ins Unterbewusstsein aufgenommen, also lebenslang mitgetragen.

Welche Öle bei welchen Beschwerden?

Leichte Halsbeschwerden: Teebaum

Asthma, Husten, Schnupfen: Olibanum (Weihrauch)

Bronchitis, Übelkeit: Kardamom

Blähungen: Orange

Schlafstörungen: Neroli, Rose

Nervosität: Kamille (blau)

Konzentrationsmangel: Zitrone

Wohlgefühl: Clementine, Honig

Um Verbrennungen und Brandgefahr vorzubeugen, sollten elektrische Duftlampen verwendet werden. Weiter muss beachtet werden, dass die Öle nur sparsam und als Duftessenzen angewendet werden (weder einreiben noch einnehmen!).

QUELLE: SAMEL/KRÄHMER: «DIE HEILENDE ENERGIE DER ÄTHERISCHEN ÖLE» (SÜDWEST, FR. 23.60)

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