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Schwangerschaft: Was darf ich jetzt noch?

Sport während der Schwangerschaft

Sport ist gesund. Fast immer. Auch in einer normal verlaufenden Schwangerschaft. Verzichtet werden sollte allerdings auf Sportarten mit Sturz- und Verletzungsgefahr, oder solche, bei denen stark gesprungen und gehüpft wird. Denn bei einem Unfall besteht die Gefahr, dass sich die Plazenta vorzeitig ablöst.

Ausdauersport

Joggen, Schwimmen, Wandern, Velofahren, Tanzen? Alles erlaubt. Höchstleistungen sollten jetzt aber keine mehr angepeilt werden. Empfehlenswert ist beispielsweise auch, ab dem 6. Monat vom Joggen auf Walking umzusteigen. Je nach Alter und Fitnesszustand wird ein Puls von 125 bis 155 Schlägen pro Minute empfohlen (beim Radfahren und Schwimmen 10–20 pro Minute tiefer). Wichtig: Auf die Signale des eigenen Körpers hören!

Beweglichkeit

Geniessen Sie mit Yoga und Stretching die während der Schwangerschaft erhöhte Beweglichkeit. Erzwingen Sie aber nichts, wenn eine Übung schmerzt oder Sie ermüdet.

Muskeltraining

Sanftes Bauchmuskeltraining ist erlaubt, es stärkt den Rücken. Damit die Gebärmutter genügend Platz findet und das leichte Öffnen der geraden Bauchmuskeln möglich wird, sollten ab dem 5. Monat nur noch die schrägen Bauchmuskeln trainiert werden.

Achtung: Von Power Plate ist abzuraten. Die Vibrationen können das Risiko für Mikroverletzungen in der Gebärmutter oder am Mutterkuchen erhöhen, was zu einer Frühgeburt führen kann.

Risikosport

Inline-Skaten, Reiten, Skifahren, Bungee-Jumping, Bergsteigen, Gewichtheben oder Eiskunstlaufen sind wegen Sturz- und Unfallgefahr schlicht zu gefährlich. Tauchen mit Druckluftflasche ist während der Schwangerschaft verboten, Schnorcheln hingegen erlaubt.

Im Artikel «Was darf ich jetzt noch?» erfahren Sie noch mehr zum Thema Dos und Don’ts in der Schwangerschaft.

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