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Schwangerschaft - Woche für Woche

18. Woche

Titelbild: 18. Woche

Kaum zu glauben: Schon bald haben Sie die Hälfte der Schwangerschaft geschafft. Das Gehör Ihres Kindes ist so weit entwickelt, dass es Ihre Stimme von der einer fremden Person unterscheiden kann.

Grösse und Gewicht

Grösse (Scheitel-Steiss-Länge): 140 mm

Gewicht: ca. 200-220 g

Kopfdurchmesser: 38-48 mm

Ihr Baby

Sehen kann das Kind zwar noch nicht – seine Äuglein sind verschlossen –, aber die Netzhaut reagiert auf helles Licht. Zwischen der 18. Und 20. Woche ist das Gehör so entwickelt, dass Ihr Kind Ihr Herz schlagen, den Darm rumpeln und das Blut in den grossen Gefässen fliessen hören kann. Viel Zeit verbringt das Ungeborene mit Bewegen und Tasten; Ihr Kind liegt dementsprechend abwechselnd mit dem Kopf nach unten oder oben. Und weil Sport bekanntlich die Verdauung fördert, sammelt sich der erste Stuhlgang (Meconium) in seinem Darm an.

Ihr Körper

Bei vielen Paaren erfährt die Sexualität in der Schwangerschaftsmitte eine Blütezeit, Liebe machen wird als besonders schön erlebt. Der Partner geniesst die weichen Rundungen, und die Frau empfindet durch die gute Durchblutung im Becken- und Schambereich mehr Lust als vorher. Die Sorge, dass Sie beim Sex Ihr Kind verletzen, ist unbegründet. Das Baby liegt geschützt vom Fruchtwasser in der weichen Gebärmutter. Sollten Sie beim Orgasmus die hart werdende Gebärmutter spüren, besteht kein Grund zur Unruhe. Sollten nach dem Geschlechtserkehr Blutungen auftreten, melden sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, es könnte z.B. eine Infektion in der Scheide vorliegen. Verspüren Sie aus Angst oder einfach wegen des grossen Bauches keine Lust, sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Gefühle und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Denken Sie daran

Vermeiden Sie lärmige Orte. Da Ihr Kind bereits hören kann, empfiehlt eine amerikanische Fachkommission, Lärm über 90 Dezibel in der Schwangerschaft zu meiden.

Spüren Sie schon, wie Ihr Kind auf Musik reagiert? Untersuchungen zeigte, dass laute Geräusche oder harte Rhythmen wie z.B. Rockmusik das Kind zur vermehrten motorischen Aktivität anregen. Die menschliche Stimme und harmonische Kompositionen, z.B. klassische Musik, dagegen besänftigen Ihr Ungeborenes.

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