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Schwangerschaft - Woche für Woche

19. Woche

Titelbild: 19. Woche

Wahrscheinlich haben Sie sich schön öfter Gedanken über die Geburt und die Zeit danach gemacht. Wo und wie möchten Sie Ihr Kind auf die Welt bringen? Im Spital, im Geburtshaus oder vielleicht gar Zuhause? Informieren Sie sich über die Angebote.

Informationsveranstaltungen von Spitälern und Geburtshäusern helfen Ihnen, den für Sie richtigen Geburtsort zu bestimmen. Wenn Sie nach dem 16-wöchigen Mutterschaftsurlaub Ihre Arbeit wieder aufnehmen wollen, sollten Sie sich schon jetzt überlegen, wer zu Ihrem Baby schauen wird: der Vater? Gross- oder Schwiegereltern? Eine Tagesmutter, die Krippe? Je nach Wohnort ist es nicht immer einfach, einen Platz in einer Kindertagesstätte zu finden, die nicht allzu weit weg liegt.

Grösse und Gewicht

Grösse (Scheitel-Steiss-Länge): 150 mm

Gewicht: ca. 260-275 g

Kopfdurchmesser: 42-51 mm

Ihr Baby

Die Haut Ihres Kindes bildet eine schützende Wachsschicht (Vernix caseosa). Die sogenannte Käseschmiere ist eine Mischung aus Talgdrüsensekret, Hautzellen und Flaumhaaren und sorgt dafür, dass Ihr Kind vor zu grosser Belastung durch das Fruchtwasser geschützt ist. Zudem wirkt die Wachsschicht quasi als Gleitmittel, um leichter den engen Geburtskanal zu passieren. Jetzt schluckt Ihr Kind täglich etwa 400 ml Fruchtwasser. Da das Fruchtwasser seinen Geschmack je nach Ihrem Speiseplan verändert, lernt das Kind bereits unterschiedliche Geschmacksnuancen kennen.

Ihr Körper

Da Ihr Kind jetzt immer schneller wächst und mehr Nährstoffe braucht, ist Ihr Körper stark gefordert. Um Ihr Ungeborenes optimal versorgen zu können, steigt Ihr Blutvolumen weiter an und die Organ- und Hautschleimhaut werden stärker durchblutet. Sie leiden womöglich vermehrt unter Krampfadern und Hämorrhoiden. Bei einer Vorsorgeuntersuchung zeigt sich, ob Sie durch das vergrösserte Blutvolumen unter Blutarmut (Anämie) leiden. Mit einem Eisenpräparat kann dieser Mangel aber behandelt werden.

Denken Sie daran

Gebärende möchten gerne einen Menschen um sich haben, zu dem sie grosses Vertrauen haben, den sie gut kennen. Soll es der Partner oder doch lieber die beste Freundin sein? Wer auch immer mit dabei ist: Suchen Sie vor Ihrer Entscheidung ein ausführliches Gespräch. Vielleicht wollen Sie ja, dass Sie eine Doula, eine sogenannte «Dienerin der Frau», begleitet. Informieren Sie sich unter www.doula.ch über die professionellen Begleiterinnen.

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