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Warum wird mir von guten Düften übel?

Frage: Mein Mann und ich bekommen ein Baby, worüber wir uns sehr freuen. Ich bin im dritten Monat schwanger. Nun ist es aber so, dass ich ganz enorm geruchsempfindlich geworden bin. Parfümduft ertrage ich nicht, den Geruch von frischem Brot nicht – ja, nicht einmal den Geruch von meinem Mann. Mir wird richtig übel. Wie kann es sein, dass ich genau all das nicht riechen mag, was ich früher besonders gern gerochen habe? Und: Normalisiert sich das wieder? M.M.

Antwort von Dörthe Heine, Hebamme im Hirslanden Salem-Spital

Es handelt sich bei der Geruchsempfindlichkeit um ein bekanntes Phänomen, vor allem in den ersten drei bis vier Monaten der Schwangerschaft. Ursache hierfür ist der veränderte Hormonhaushalt. Wissenschaftler vermuten hinter der «übersensiblen Nase» eine Art Schutzfunktion für das Baby, indem Frauen wegen des als unangenehm empfundenen Geruchs gewisse Nahrungs- und Genussmittel meiden. Das ist unangenehm, aber kein Grund zur Sorge. Häufig nimmt die Empfindlichkeit in der zweiten Schwangerschaftshälfte wieder ab. Spätestens aber nach der Geburt verschwindet sie ganz. Es kann hilfreich sein, geruchsneutrale Dusch- und Waschmittel zu verwenden oder auf als angenehm empfundene natürliche Gerüche wie Blumen als Duft zurückzugreifen. Sie können auch die Menschen in Ihrem Umkreis ungeniert bitten, auf Parfüm zu verzichten, bis die Empfindlichkeit nachlässt.

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Lesen Sie hier Leserinnen-Fragen zu den Bereichen Schwangerschaft, Stillen und Baby – und die Antworten dazu von Spezialisten der Hirslandenkliniken.

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