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Soziale Netzwerke

Virtuelle Freundschaften

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Poesiealbum war gestern, Facebook ist heute. Es werden Kontakte geknüpft und Freundschaften gepflegt – nützlich, aber nicht ungefährlich.

«Schreibst du mir in mein Freundschaftsbuch?» Früher kritzelte man seinen Steckbrief in ein Büchlein mit einem MickyMouse oder Delfin vornedrauf – Name, Hobbies, Lieblingsfilm und ein Foto daneben. Es war interessant zu lesen, was die anderen schon reingeschrieben haben, bevor man es dem Besitzer zurückgab. Heute gibt es dafür spezielle Internetplattformen.

In sogenannt sozialen Netzwerken kann sich jeder ein Profil erstellen. Das Prinzip ist im Grunde immer noch gleich wie beim Freundschaftsbuch, Name, Foto, Lieblingsmusik… – nur die Dimension hat sich geändert. Wo früher das Büchlein nur unter «wahren» Freunden kursierte, ist ein Profil bei einem Sozialen Netzwerk für die ganze Welt ersichtlich. Nebst den persönlichen Angaben können beliebig Fotos und Kommentare raufgeladen werden.

Es ist aber nicht nur sehen und gesehen werden, sondern man kann sich auf der Internetplattform Freunde suchen, diese seiner Freundesliste hinzufügen und sich mit ihnen «vernetzen». So können Online-Freunde untereinander einfach und schnell kommunizieren, Daten austauschen, und am Leben der anderen teilhaben. Man stöbert im elektronischen Fotoalbum seiner Freunde und kommentiert die Ferienbilder. Wie man im echten Leben einer Blauringgruppe oder dem Lauftreff angehörte, kann man in der virtuellen Welt Gruppen wie «Ich …..» oder «Mario Barth ist nicht lustig» beitreten.

Freundschaften werden heute selbstverständlich im Internet gepflegt. Laut einer Studie haben 84 % der Jugendlichen ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Mehr als jeder zweite Jugendliche stöbert täglich oder mehrmals pro Woche in sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke sind:

Unter Jugendlichen ist facebook.com das meist genutzte in der Schweiz. Andere sind myspace.com, schuelervz.net oder netlog.com

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