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Zwei Teenies umarmen sich

Sexualität vom Baby zum Pubertierenden

Teenager 11 bis 15 Jahre

Nun verändert sich der Körper der Mädchen und Jungen in kurzer Zeit, ohne dass sie dafür oder dagegen etwas tun können.

Sie sind mit schwierigen Ablösungsprozessen konfrontiert. Einerseits versuchen sie an der elterlichen Liebe und Geborgenheit festzuhalten, andererseits drängt sie ihre Sexualität, eine Liebesbeziehung ausserhalb der Familie aufzunehmen. Während dieser Umbruchphase fühlen sich die Jugendlichen zwischen Kindheit und Erwachsensein hin- und hergerissen, was starke Stimmungsschwankungen auslösen kann.

Das Selbstwertgefühl ist labiler, und Jugendliche suchen in dieser Phase die Nähe von Gleichaltrigen, die ihnen Bestätigung und Rückhalt geben. Es ist ihnen sehr wichtig, von den Mitgliedern der Peer-Gruppe angenommen zu werden. Die Clique gibt ihnen auch den Halt, um erste Beziehungen zu wagen. Einerseits wünschen sich Teenager sehnlichst, sich zu verlieben; andererseits haben sie in ihrer Unsicherheit auch Angst, abgelehnt zu werden.

Die Sexualität ist jene Urkraft, welche Kinder in der Ablösung von den Eltern unterstützt und sie motiviert, eine Liebesbeziehung einzugehen. Deshalb sind in diesem Alter Gespräche zwischen Jugendlichen und Eltern sehr heikel. Eltern sollten in Anwesenheit ihrer heranwachsenden Kinder nicht von ihrer eigenen Sexualität im «Hier und Jetzt» sprechen und sich ihrer Rolle als Vater oder Mutter bewusst sein.


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