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Mädchen untersuchen einen Teddy

Sexualität vom Baby zum Pubertierenden

Schulkinder 6 bis 10 Jahre

Die enge Bindung zu den Eltern wird nun schwächer, die Beziehung zu anderen gewinnt an Bedeutung.

So idealisieren und verehren etwa die jungen Schulkinder ihre Lehrerin und intensivieren den Kontakt zu Gleichaltrigen. Sie knüpfen Freundschaften oder verlieben sich in Kinder des gleichen und des andern Geschlechtes, und spielen zunächst noch unbefangen mit ihrer Geschlechtsrolle.

Der Umgang mit dem eigenen Körper und Geschlecht erhält einen neuen Stellenwert. Die Schamgefühle erwachen und die Kinder beginnen, ihre gewohnten Verhaltensweisen zu verändern und sich abzugrenzen. Mit leisen Signalen distanzieren sie sich von der körperlichen Nähe und den Zärtlichkeiten der Eltern und naher Bezugspersonen. Erwachsene können die Kinder unterstützen, indem sie deren Wunsch nach Rückzug achten. Denn die kindlichen Entdeckungsspiele rund um das Geschlecht erhalten jetzt zunehmend eine neue Bedeutung.

Den meisten Mädchen und Buben wird allmählich bewusst, dass sie ihre sexuelle Erregung mit eigener Technik auslösen, steigern und entladen können. In dieser Phase können Eltern – auch ohne dass das Kind deutliches Interesse signalisiert – Kinderbücher zur Sexualerziehung vorlesen oder gemeinsam betrachten und das, was ihnen wichtig erscheint, vermitteln.


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