Menü
TanjaEsch Bildungsfanatiker

Elterntypen

Die Bildungs-Fanatiker

Ihre Kinder kommen bereits hochbegabt zur Welt. Und weil das hinter dem Schnuller schlummernde Potenzial entsprechend gefördert werden muss, ist eben nur das Beste gut genug.

Bereits die Kita wird nach optimalen Früh-Förderangeboten ausgesucht, Frühenglisch, Frühchinesisch und musikalische Früherziehung gehören bei Drei- bis Vierjährigen zum Tagesplan. Private Kindergärten, sogenannte Bilingual Preschools, bieten der Elite der Zukunft neben zwei bis drei Fremdsprachen inspirierende Lern- und Erlebniswelten, gezielte Förderung nach modernsten pädagogischen Erkenntnissen, Computer- und Forschungsräume und professionelle Küchen mit biorhythmischem Essensangebot in speziellen Kinderrestaurants. Nach dem Unterricht am Nachmittag gehts nicht etwa nach Hause zum Spielen, sondern direkt zum Kunst-, Theater- und Ballettkurs. «Mein Kind fordert die Förderung, sonst ist ihm langweilig», so der Tenor der Eltern. «Zwar kostet es uns sehr viel Geld und somit auch viel Freiheit, denn wir müssen finanziell schon Abstriche machen, etwa was Reisen und Ferien betrifft. Doch es ist uns wichtig, dass unser Kind sein Potenzial entfalten kann. Und dass es mehrsprachig aufwächst, obwohl wir selber nur eine Sprache sprechen.» Unser Tipp: Fahrt in die Ferien, freut euch an euren Kindern und lasst sie ihre Kindheit geniessen. Das Gras wird nicht länger, wenn man daran zieht (afrikanisches Sprichwort).


Zurück zum Hauptartikel «6 Elterntypen, die allen auf die Nerven gehen»

Sponsored Content

Auch lesenswert