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Mehr Glück in der Schule

Kinder an der Wandtafel in der Schule

Das Projekt Glücksschule strebt einen grundlegenden Umbruch unseres Bildungssystems an – weg von starren Lehrplänen hin zu selbstbestimmtem Lernen. Am 23. September 2017 findet in Luzern der erste Kongress dazu statt.

Es ist traurige Realität: Allzu oft werden aus neugierigen und kreativen Schulanfängern unmotivierte und fantasielose Schulabgänger, die weniger für sich als für die Prüfung oder den Lehrplan lernen. Das liegt weniger an den Schülern denn am Schulsystem selbst: «Die Kinder sind lernbegierig. Es ist die Schule, die aus aktiven passive Kinder macht – vor allem weil sie nicht auf deren Eigenheiten eingeht», sagt Kinderarzt und Buchautor Remo Largo.

Um dem etwas entgegenzustellen, hat der Innerschweizer Pädagoge Daniel Hess das Projekt der Glücksschule entwickelt, welches in der Volksschule integriert werden kann. «Schule soll ein Ort werden, wo Kinder von niemandem unter Druck gesetzt werden, wo der Lehrer nicht Polizist ist, sondern Lernbegleiter oder Coach», sagt Hess. «In der Glücksschule können die Kinder sich selbstorganisiert mit den Themen beschäftigen, für die sie sich gerade interessieren.»

Einige Schulen der Schweiz sind bereits dran, Elemente der Glücksschule im Schulalltag umzusetzen. Am ersten Glücksschule-Kongress vom 23. September 2017 in Luzern werden diese Bestrebungen vorgestellt, gleichzeitig findet Austausch und Vernetzung unter Lehrpersonen und Eltern statt. Geleitet wird der Kongress durch Daniel Hess, Autor des Buches «Glücksschule», und Armin Fähndrich, Gründer und Leiter der Zeit-Kind-Schule.

Info und Anmeldung unter www.gluecksschule.ch Lesen Sie auch das «wir eltern»-Interview mit Glücksschul-Begründer Daniel Hess: Braucht es eine andere Schule?


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