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Alltag im Job

Familie global

Familie Schlup mit ihren 3 Kinder vor ihrem Haus in Südafrika

Mobil und flexibel muss sein, wer Erfolg in seinem Job haben will. Nur – was ist, wenn zwei das Gleiche wollen: Karriere, Kinder, Liebe. Familie ohne Grenzen. Kann das gelingen? Ja, aber …

Mein Mann und ich kommen auf 38 000 gefahrene Kilometer im Jahr. Nicht eingerechnet: Arbeitsweg, Urlaub, Taxi-Dienste für die Tochter. Wir sind Fern-Fahrer im Dienste der Fern-Beziehung: Jedes Wochenende 14 klebrige Stunden hinterm Lenkrad, in Fliegern oder zugigen Zügen, die zusammen mit zwei Mieten, zwei Hausratsversicherungen, Kaffeemaschinen und Handyrechnungen imposante Löcher ins Budget reissen. Kurz: Wir führen ein teures Familienleben auf Distanz, weil uns neben der Liebe noch etwas lieb und teuer ist: der Job. Zwei Jobs genau genommen. Jobs, die uns glücklich und zum Teil auch – ausmachen. Jedes 6. Pärchen lebt inzwischen in einer solchen Fernbeziehung; mal mit, mal ohne Grenze dazwischen. 45 Prozent der Schweizer arbeiten nicht an ihrem Wohnort, sondern pendeln zwischen dem Platz, an dem sie kochen, küssen, Betten beziehen und dem Platz, an dem sie Artikel schreiben, Nieren verpflanzen oder Werbekampagnen planen. Jeder 10. braucht dazu pro Weg länger als eine Stunde. Und häufig steht ein Bündel Fragen im Raum: Ziehen wir mit der ganzen Familie für seinen oder ihren Beruf um? In eine andere Stadt? Ein anderes Land? Wie global, flexibel, kosmopolit muss man für die Karriere sein? Was ist mit den Kindern? Und wessen Job hat mehr Gewicht – seiner oder ihrer?
Noch vor einer Generation galt der alttestamentarische Spruch «Wo du hingehst, da will auch ich hingehen» ausschliesslich für Frauen. Ohne Diskussion. Heute ist der Satz Verhandlungssache. Wo 60 Prozent der Uniabsolventen weiblich sind, von denen 76 Prozent – laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin – ihren Beruf «ganz besonders wichtig » nehmen, da scheint kündigen, weil der Partner nach Übersee versetzt wird, ähnlich attraktiv wie eine Zahnwurzelbehandlung. Kommen noch Kinderinteressen hinzu, erinnert das Abwägen der unterschiedlichen Bedürfnisse an den Versuch, strampelnde Welpen in die Waagschalen zu setzen. Doch ohne Aushandeln geht es in modernen Familien nicht. Sind Rollen nicht länger klar verteilt, Einkommen angenähert und Mütter fröhlich ehrgeizig, wird ohne intensive Paargespräche der Spagat zwischen Karriere und Kindern zuweilen zum Vierteilen zwischen zwei Berufen, Partnerschaft und Familie.
«Junge Eltern stehen heute unter enormem Stress», weiss Birgit Kollmeyer vom Projekt «Paarlife» des Psychologischen Instituts der Uni Zürich. «Frauen stecken nicht länger automatisch zurück, sondern wollen, genau wie Männer, ihre Karriere verfolgen UND Familie. Offen kommunizierte Wünsche und klare Prioritäten werden wichtiger denn je». Birgit Kollmeyer weiss, wovon sie spricht. Regelmässig pendelt die Paartherapeutin aus dem Welschland, wo sie mit Mann und Kindern lebt, nach Zürich. «Gespräche sind in Fern- oder Doppelkarriere-Beziehungen das A und O. Gespräche, bei denen NICHT wie in einer Firma stets das Organisatorische im Vordergrund steht.» Leicht ist das nicht. 63 Prozent der Paare, in denen beide beruflich ambitioniert sind, finden, sie hätten deutlich zu wenig Zeit für die Partnerschaft, so eine deutsche Studie, 82 Prozent beklagen Arbeitsüberlastung. Und doch ist das Modell «Zwei-die-das-Gleiche-wollen» das Modell der Zukunft.
Die Universitäten haben das Dilemma moderner Partnerschaften als erste entdeckt. Seit 25 Jahren bieten amerikanische Hochschulen einen «Dual Career Service» an, Unterstützungsangebote für die Partner ihrer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Den Anfang in der Schweiz machte 1999 die ETH Zürich, immerhin rekrutiert sie 50 Prozent des wissenschaftlichen Personals aus dem Ausland. Im Kampf um die international besten Köpfe kann sich heute keine Hochschule leisten, einen aussichtsreichen Kandidaten zu verlieren, nur weil dessen Partner oder Partnerin beruflich nicht am neuen Ort Fuss fassen kann. Kerstin Melzer, Soziologin und Leiterin des Dual Career Programms der Uni Konstanz sieht das illusionslos: «80 Prozent der Akademikerinnen haben gleichfalls Akademiker als Partner. Wollen wir weiblichen Wissenschaftsnachwuchs fördern, müssen wir etwas bieten: Hilfe bei der Stellensuche, Unterstützung bei Bewerbungen, Kinderbetreuung ... Frauen machen ihre berufliche Zukunft zwar nach wie vor stärker vom Partner abhängig als umgekehrt, aber auch Männer fragen in Bewerbungsgesprächen inzwischen häufig nach Möglichkeiten für ihre Partnerinnen.»
Für 50 bis 70 Prozent von ihnen findet die Soziologin innerhalb eines halben Jahres eine passende Lösung. Und dann? Friede, Freude, Eierkuchen? Nein. Patentrezepte dafür, wie Ansprüche abzuwägen, Diskussionen um die Arbeitsteilung zwischen Beruf und Familie zu führen sind, kurz – wie Leben, Lieben und Leisten am besten ineinander passen, hat bislang noch niemand gefunden.
Auch unsere drei ambitionierten Paare nicht, die ihre Geschichten von Augenhöhe und Karriere, Kindern, Fernlieben, Streit und – Glück erzählen.


Mein – dein ... Das bringt doch nichts. Eine Familie ist ein Ganzes.

Kathrin Schlup (40), Geografin, Michael Schlup (41), Geograf, Nina (12), Moritz (10), Matti (7), Biel

Für den Job nach Südafrika: ein Abenteuer für die ganze Familie

Sie: Wir sind beide Geografen. Ich habe beim Bundesamt für Umwelt gearbeitet und als Unternehmerin mit einer Umwelt- PR-Agentur. Michael und ich haben immer auf Augenhöhe gelebt. Beide Uniabschluss, beide zu 80 Prozent berufstätig, beide gleich zuständig für die Kinder. Vor allem wollen wir einen Alltag, in dem das Platz findet, was wir mögen: sinnvolle Aufgaben, Familie, einander. Die vergangenen zwei Jahre waren wir alle zusammen in Südafrika. Ich hatte vorher gekündigt, weil ich beruflich etwas anderes machen wollte und auch ein Buch schreiben. Da passte der Zeitpunkt, ein Abenteuer als Familie zu erleben, perfekt. Es war nicht so, dass ich nur «mitgezogen» wäre. Wir haben immer gesagt, wer von uns beiden als erstes eine gute Arbeitsgelegenheit in einem spannenden Ausland hat, der ergreift sie. Den Rest organisieren wir. Ob ich darunter gelitten habe, seinetwegen etwas aufzugeben? Keinen Moment. Ich habe in Südafrika in humanitären Projekten gearbeitet, zwangsläufig die Kinder chauffiert und jede Menge gelernt. Wir sehen uns als Familie ohnehin als Ganzes. Unsere Grosse hat sich anfangs damit schwer getan, ihre Freundinnen zu verlassen. Aber ein absehbarer Zeitraum von zwei Jahren, das war auch für sie okay. Manchmal muss man sich etwas trauen. Das zahlt sich aus. Im Privaten wie im Job.

Er: Das klingt hier ja fast unheimlich harmonisch. Wir haben in vielem eine ähnliche Sicht aufs Leben und ähnliche Ansprüche. Wir wollten beide ins Ausland. Das war ein gemeinsamer Traum. Da musste sich niemand dem anderen anpassen. Überhaupt verstehe ich nicht, was ich aus anderen Familien höre. Dieses beckmesserische «Ich habe schon den Müll rausgebracht, dafür musst du …» Wir bemühen uns, dass jeder das erledigt, was gerade anfällt. Das ist kein Thema. Auch das Geklage, das ich von manchen Männern in der Management-Etage höre, nervt: «Ich habe gar keine Zeit für mich …» Ich meine, jeder kann doch – in Massen – sein Leben gestalten wie er will. Wenn jemand von seinem Beruf aufgefressen wird – okay. Aber dann war das seine Wahl. Dann hat er seine Prioritäten so gesetzt. Auch in Südafrika habe ich mich nie als «Ernährer» mit einer «Frau im Rücken» gefühlt. Das war ja nur eine Phase. Künftig arbeiten wir beide wieder gleich viel und engagieren uns gleich viel bei den Kindern. Wer mehr verdient, ist egal, Hauptsache wir sind mit unserem Arrangement alle glücklich.


Bärbel John und Marcel Jäggi in Winterthur

«Wir lieben uns. Und trotzdem ist da die Sehnsucht nach der alten Heimat.»

Bärbel John (50), Psychotherapeutin , Marcel Jäggi (49) im Marketing tätig, Lukas (14 ½), Mattias (13), Winterthur

Der Liebe wegen von Wien nach Winterthur, Heimweh im Gepäck.

Sie: Ich komme aus Wien. Manchmal frage ich mich: Liebe ich die Stadt mehr als meinen Mann? Das ist natürlich nicht so, aber irgendwie laste ich ihm an, dass ich meine Heimat und noch vieles mehr für ihn aufgegeben habe. Als wir uns kennenlernten, arbeitete ich in Wien als Chefsekretärin in einer Klinik und steckte mitten in der Ausbildung zur Psychotherapeutin. Ich habe meine Arbeit geliebt, hatte grosse Berufspläne, einen Haufen Freundinnen, die Familie ... Und dann habe ich mich in Marcel verliebt. Pendeln zwischen Zürich und Wien. Freitags nach der Arbeit 8 Stunden hin, sonntags zurück … Stressig und schön. Und dann bin ich unerwartet schwanger geworden. In Österreich hat man ein Babyjahr. Wir haben damals abgemacht: In dem Jahr komme ich in die Schweiz und Marcel sucht sich etwas in Wien. Das war der Deal. Nur – er hat äusserst halbherzig gesucht. Und ausser einem Vorstellungsgespräch eigentlich auch keine Einladungen gehabt. Also sind wir zusammen nach St.Gallen gezogen. Möglichst nah an die Grenze, weil ich gehofft habe, wenn ich nach Bregenz pendle, kann ich da meine Ausbildung, die in der Schweiz nicht anerkannt wurde, abschliessen. Aber mit dem Baby ging das nicht besonders gut. Und als das zweite Kind kam, habe ich aufgegeben. Ausserdem fühlte ich mich einsam: kaum Kontakte, keinen Job, keine Zukunftspläne, ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Bis heute habe ich nicht richtig den Dreh gefunden. Wien ist meine Heimat, ich hab Heimweh. Dass wir von St. Gallen nach Winterthur umgezogen sind, hat es etwas besser gemacht. Aber nicht viel. Ich habe manchmal das Gefühl, ich hätte alles für ihn aufgegeben: meine Stadt, meine Freunde, meinen Beruf …
Meine Söhne sind hier allerdings verwurzelt, sie wollen nicht weg. Vielleicht können wir ja, wenn die Jungen gross sind und mein Mann in Rente ist, nach Wien.

Er: Ich habe die Situation unterschätzt als ich Bärbel kennenlernte. Klar hatten wir mal gesagt, ich suche mir eine Marketing- Stelle in Wien, aber ich habe schnell gemerkt: Ich will das gar nicht wirklich. Ich mag es hier in der Schweiz mit meinen Freunden und meiner Familie. Wenn ich ehrlich bin, war ich recht froh, dass ich keinen Job in Wien gefunden habe. Ausserdem habe ich gedacht, Bärbel gewöhnt sich schon ein. Dass sie solches Heimweh haben würde und sich so schwer tut – das hätte ich nicht gedacht. Sie hat zeitweilig sogar überlegt, ob sie nur mit dem Kind wieder nach Österreich zurückgeht … Ich habe damals nur das Gute der Schweiz gesehen, dass es für sie längst nicht nur toll war, hier zu leben, wollte ich zunächst gar nicht bemerken. Und als ich es gemerkt habe, da habe ich alles getan, um ihr möglichst viel zu bieten, es ihr schön zu machen. Ich hab sie zu den Kursen gefahren, sie ermuntert, vielleicht umzuschulen, eine andere Arbeit zu suchen, damit sie sich nicht so allein fühlt. Aber das ist nicht gut angekommen. Ich denke, sie hält mich für vertragsbrüchig. Vielleicht hätten wir es wirklich anders machen sollen, als die Kinder noch nicht in der Schule waren, da gab es Zeitfenster … Ich habe oft richtige Schuldgefühle. Weil sie meinetwegen nicht mehr so fröhlich ist wie früher. Wir haben auch eine Therapie gemacht. Manchmal denke ich, wenn ich in Rente gehe, wird es besser. Aber eigentlich kann man nicht 15 Jahre mit Warten verbringen. Keine Ahnung was wird. Das Einzige, was wir wissen ist, dass wir uns sehr lieben.


Julia Nentwich und Peter Duwe

«Man muss aufpassen, dass man das Leben des Partners nicht aus den Augen verliert.»

Julia Nentwich (42), Titularprofessorin für Psychologie an der Universität St.Gallen, Peter Duwe (48), Unternehmensberater, Marie (10), Lukas (6), Feline (3), St.Gallen.

München, St.Gallen, Graz, Norwich. Ziel: Stress minimieren.

Sie: Erstaunlich ist, wie unterschiedlich Berufsbiografien von Männern und Frauen bewertet werden. Bei Frauen wird stets der unsichere Aspekt ihres Jobs betont, all das, was schiefgehen kann. Bei Männern liegt der Fokus auf dem Sicheren. Wir sind ein Gegenbeispiel. Ich hatte gerade meinen Doktor gemacht, eine Postdoc-Stelle, aber keine dauerhafte Anstellung. Mein Mann dagegen arbeitete bei einer Unternehmensberatung in München. Klassisch in diesem Frau-Mann-Ding wäre gewesen, hier alles fliegen zu lassen und nach München zu gehen. Das hätte allerdings bedeutet, dass ich mit grosser Wahrscheinlichkeit heute keine Wissenschaftlerin mehr wäre. Mit dem Baby zu Hause hätte ich schnell den Anschluss verloren. Wir haben Chancen und Risiken auf beiden Seiten betrachtet und uns anders entschieden. Vielen Paaren sind die Fallstricke, die das Modell «einer passt sich dem anderen an» hat, nicht klar: Abhängigkeit, kein Vorankommen, Asymmetrien in der Partnerschaft. Klar hatte ich mit meinem Mann lange Gespräche darüber, wie wir unser München-St.Gallen-Pendeln beenden wollen und unsere Familie organisieren. Peter hat Elternzeit genommen, ist auch mit mir für einen Forschungsaufenthalt nach Norwich gezogen; hat hier den alleinerziehenden Vater gemacht, als ich mit einer Gastprofessur ein Semester in Graz unterrichtet habe … Umso erstaunlicher finde ich es, dass es bei mir heisst «Wow, eine Professorin und drei Kinder», als ob ich Super- Woman wäre. Ich sage dann immer «Ich habe einen tollen Mann». Natürlich gab es bei uns intensive Diskussionen wer wann was macht. Und man muss aufpassen, dass man das Leben des Partners nicht aus den Augen verliert. Deshalb arbeiten wir beide Teilzeit: ich 75 Prozent, er 60. In Norwich hatten wir eine Art Schlüsselerlebnis: Ich kam von einem wissenschaftlichen Vortrag, gedanklich irgendwo in den Wolken und er sass auf dem Teppich und baute Türmchen mit den Kindern. Einen Moment hab ich tatsächlich schlimmerweise gedacht «Wie kann man nur dasitzen und etwas so Triviales tun ...» Da war uns klar, dass wir beide das Mischungsverhältnis unserer Leben wieder ändern müssen. Zumal Peter in seinem Job wirklich super ist. Ja, wir haben es komplizierter als wenn die Zuständigkeiten klar verteilt sind. Dafür sind wir Partner auf Augenhöhe und unser Leben ist – na, vollständig.

Er: In meinem Lebensplan waren Kinder nicht vorgesehen. Ich wollte niemals unter diesem Alleinernährer-Druck stehen, kein «Alles für den Job-Dasein» führen. Mit Julia und ihrer Sicht der Dinge passte auf einmal doch eine Familie in mein Leben. Deshalb habe ich eigentlich nie das Gefühl gehabt, dass ich, weil ich mich stärker in der Familie engagiere, etwa unbezahlten Urlaub für Julias Gastsemester genommen habe, ein Opfer gebracht habe. Ich liebe es, mit den Kindern zusammen zu sein. In Norwich habe ich aber nach den 2 ½ Monaten gemerkt, dass Hausmann auch nicht mein Traum ist. Ich daheim bei Küche, Kindern und Kontakte mit den Nachbarn knüpfen und Julia geistig weit weg in den hohen Sphären der Wissenschaft. Ich glaube, sie kannte weder die Stadt noch einen einzigen Nachbarn. Es war zwar organisatorisch einfacher, aber unsere Leben haben sich auseinanderentwickelt. Für mich funktioniert eine Partnerschaft dann am besten, wenn beide von beiden Lebenswelten etwas verstehen, sich Beruf und Familie teilen. In der Zeit, als Julia in Graz war, und ich sozusagen «alleinerziehend» war, hatte das Arrangement für mich – auch wenn ich sehr stolz auf sie bin – Schieflage. Dieses ewige Hin und Her. Vor allem hat mich belastet, dass ich komplett durchgetaktet war. Immer um halb sechs vom Büro losflitzen musste wegen der Kinder. Egal, ob ich mit etwas fertig war oder nicht. Nur hetzen und organisieren, das ist nichts für mich. Deshalb haben wir jetzt auch unsere «Zeit zu zweit» entstresst. Wir hatten ursprünglich feste «Partnertermine», an denen wir als Ehepaar ins Kino oder Essen gegangen sind. Aber ehrlich gesagt, war das eher ein zusätzlicher Termin. Jetzt machen wir uns den Druck nicht mehr und gehen einfach zusammen Radfahren. Streit? Klar. Ich musste mir erkämpfen, dass Julia sich bei den Kindern nicht ständig einmischt. Es ärgert mich auch, dass mir wildfremde Frauen dreinreden, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Als ob ein Mann zu blöd dazu wäre. Klischees gibt es für beide Geschlechter. Sich wenig darum zu kümmern und sich das Familienleben selbst passend zurechtzuschneiden, halte ich für gut.

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