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Alternative Lebensformen

Die Welt als Schulzimmer

Um die Welt reisen mit der Familie – was aber ist mit Schule? Das Leben und der Alltag sind Schule genug, finden Ka und Katie. Ihre Kinder haben noch keinen Tag ihres Lebens in einem stickigen Klassenzimmer verbracht. Lesen, schreiben und rechnen können die älteren trotzdem. Und sie sprechen mehrere Sprachen. «Lesen haben sie selber gelernt, gerechnet wird zum Beispiel, wenn 20 Cherrytomaten unter vier Kindern aufzuteilen sind», sagt Katie. Worldschooling nennen die Sundancers ist Form der Bildung, die Welt ist ihr Klassenzimmer. Wollen die Kinder wissen, wie Elefanten und Giraffen leben, wird eine Reise nach Afrika gemacht. Erzählt die deutsche Oma vom Zweiten Weltkrieg, wird Ka zum Geschichtslehrer. In diesem Fall eine echte Herausforderung, wie er gesteht. Haben die Eltern keine Antwort auf eine Frage, wird im Internet gesucht. Oder eins der Schulbücher kommt doch noch zum Einsatz. «Vieles spielen die Kinder mit ihren Tieren und Figuren während Tagen nach», erzählt Katie. Oder sie zeichnen. Malen zusammen ganze farbenprächtige Comics, etwa über Ureinwohner oder ihre eigene Familie.


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