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Innere Ruhe fördert den Schlaf von Babys

Jedes Kind ist einzigartig in seinem Wesen und Charakter. Bereits bei der Geburt bringen Kinder ihre eigene Wesensart mit. Ebenfalls tragen sie Prägungen in sich, die sie während der Schwangerschaft und der Geburt erfahren haben. Genauso individuell wie das Wesen eines Kindes, kann auch sein Schlafverhalten sein. Der Schweizerische Hebammenverband teilt mit Pampers und den LeserInnen von wireltern.ch sein wertvolles Wissen zu Babys Schlaf und gibt hier hilfreiche Tipps, wie Babys besser zu Ruhe und Schlaf kommen.

Es benötigt einige Zeit bis sich das Baby im Leben
einfindet. Genauso braucht die Mutter Zeit für die Erholung von der Schwangerschaft und der Geburt. Die Zeit, die Mutter und Kind dafür benötigen wird mit dem medizinischen Begriff «Wochenbett» beschrieben. Dieser umfasst die ersten 6 Wochen nach der Geburt. Die Wochenbettzeit ist eine Zeit der Umstellung, der Neuordnung und des sich Neufindens als Familie. In dieser wichtigen Zeitspanne beginnt sich der gemeinsame Rhythmus von Mutter und Kind zu entwickeln – genauso wie der Schlafrhythmus.

Erst ist der Schlafrhythmus des Babys noch sehr unregelmässig. Die Dauer der Schlaf- und Wachphasen sind dabei etwa ausgewogen. Bei zwei Monate alten Babys dauert der Nachtschlaf langsam länger als der Tagschlaf. Beeinflusst wird das Schlafverhalten durch weitere Faktoren wie etwa die Schlafumgebung, die Ernährung, die Eltern-Kind-Interaktion und eben auch durch sein individuelles Wesen. Zudem reagieren einige Kinder sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Elektrosmog, Fernsehstrahlen oder Lärm. Es kann auch empfindlich auf fremde Energien anderer Menschen reagieren.

Reizüberflutungen vermeiden, innere Balance fördern
Das Schlafverhalten von Babys ist sehr individuell und daher gibt es auch keine allgemeinen Tipps, die für alle Babys gelten. Eltern werden mit der Zeit beobachten, welche Faktoren den Schlaf ihres Babys besonders begünstigen und welche nicht. Aus den Erfahrungen des Schweizerischen Hebammenverbandes fördern folgende Punkte einen guten und erholsamen Babys Schlaf:
  • Der eigene Tag- und Nachtrhythmus sollte mit dem Rhythmus des Kindes harmonieren. Dieser Rhythmus kann die innere Ruhe unterstützen.
  • Viel Körperkontakt ist wichtig für das Baby. Zum Beispiel kann es mit einem Tragtuch am Körper getragen werden.
  • Tagsüber sollte das Kind in Räumen schlafen, in denen sich die Eltern aufhalten und nicht im abgedunkelten Kinderzimmer.
  • Das Kind sollte nicht vor dem Fernseher schlafen. Denn Strahlen, Elektrosmog und andere Einflüsse wie Wasseradern können den Schlaf des Kindes stören. Bei Bedarf kann man den Schlafplatz untersuchen lassen.
  • Auch eine Reizüberflutung von äusseren Einflüssen ist zu vermeiden.
  • Tagsüber braucht das Kind viel Bewegung. Vor dem Zu-Bett-Bringen am Abend empfiehlt es sich, es zu baden und zur Ruhe zu bringen.
  • Je nach Situation helfen auch Bachblüten, Homöopathie, Osteopathie oder Craniosacraltherapie.



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Tipp-Kolumne

Diese Kolumne ist im Rahmen der Kooperation von Pampers und dem Schweizerischen Hebammenverband entstanden. Seit Februar 2010 hat der Schweizerische Hebammenverband in monatlichen Beiträgen seine wertvollen Erfahrungen rund um das Thema Schlafen von Babys und Kleinkindern mit den LeserInnen von wireltern.ch geteilt.

 
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