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Dammvorbereitung

So bereiten Sie den Damm auf die Geburt vor

Obwohl das Gewebe der Geburtswege in der Schwangerschaft weicher, geschmeidiger und besser durchblutet werden als sonst, ist der Damm, die Stelle zwischen Scheide und After, das letzte Hindernis, das Ihr Baby auf seinem Weg nach draussen zu überwinden hat. Um einen Schnitt oder Riss zu vermeiden, empfehlen Hebammen, den Damm auf die Geburt vorzubereiten. Damit beginnt man etwa sechs Wochen vor dem Termin. Und so gehen Sie vor:

  • Mit einem Waschlappen oder dem Duschstrahl wärmen Sie den Dammbereich vor. So entspannt er sich.
  • Nehmen Sie ein kaltgepresstes Pflanzenöl (auch Salatöl) oder Kupfersalbe und massieren Sie etwa drei Minuten den Damm und Umgebung. Am bequemsten ist das in der Hockstellung (auf dem WC, Bidet oder in der Badewanne) oder wenn Sie ein Bein auf den Badewannenrand stellen.
  • Führen Sie dann einen Finger etwa vier Zentimeter tief in die Scheide ein und dehnen Sie mit zunehmendem Druck in Richtung After. Nach sieben bis zehn Tagen bemerken Sie den Unterschied: Der Damm ist weicher. Steigern Sie mit zwei, drei und vier Fingern.

Achtung: Die Dehnung darf auf keinen Fall weh tun, sonst verspannt sich das Gewebe. Wenn es leicht zieht und brennt, machen Sie es richtig.

Die Dammmassage kann auch eine Geburtsvorbereitung zu zweit sein – wenn es beide mögen.

 

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