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Dick aufgetragen

So schützen Sie Ihr Baby vor der Sonne.


Die Schweiz hält einen traurigen Rekord: Nirgendwo sonst in Europa erkranken so viele Menschen an Hautkrebs wie hierzulande. Schuld daran ist die relative Hellhäutigkeit, aber auch die hohe UV-Belastung in den Bergen. Schäden, die durch Sonnenbrände in der Kindheit entstehen, erhöhen die Gefahr, später an einem Melanom zu erkranken. Da Kinderhaut dünner und schutzbedürftiger ist als jene von Erwachsenen, sollten Babys bis zum ersten Lebensjahr auf keinen Fall direkt der Sonne ausgesetzt werden. Für Kleinkinder gilt: im Schatten aufhalten und Hut, Sonnenbrille und Kleider tragen. Die Krebsliga empfiehlt zudem eine Sonnencreme mit einem Schutzfaktor von mindestens LSF 30.

Ausserdem: Die Homepage www.myskincheck.ch klärt über Sonnenrisiken auf und hilft bei der Beobachtung und Kontrolle von Hautveränderungen. Verdächtige Muttermale können noch bis zum 15. Juni 2011 mit Handy oder Kamera abgelichtet und hochgeladen werden. Die Bilder werden von Dermatologen gratis begutachtet.
 

Manuela von Ah


Infos zum Thema

Krebsliga

Beach girl. (Fotoquelle: iStockphoto)

5 nützliche Tipps

  • Nasse Kleider sind durchlässiger für UV-Strahlen. Deshalb: Nach dem Schwimmen das Badekleid wechseln.

  • Künstliche Fasern bieten besseren UV-Schutz als Naturfasern.
  • Kräftige und dunkle Fasern schützen besser als helle Farben.
  • Bis zu 80 Prozent der UVStrahlen dringen durch die Wolkendecke. Darum auch bei bedecktem Himmel nicht mit Sonnencreme sparen.
  • Beim Kauf von Sonnenbrillen auf das CE-Zeichen und den Vermerk «100 % UV-Schutz bis 400 Nanometer» achten.

 
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