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10 Glücksirrtümer

Freude empfinden geht oft anders, als wir denken.

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Ein mässiges Glück ist das ehrlichste und rühmlichste. (Bildquelle: iStockphoto)

1 Freizeit

Nicht die Musse, sondern die Arbeit macht glücklich. Spass am Job, viel zu tun und Bestätigung sind befriedigender als Leerlauf.

2 Kinder

Zumindest am Anfang sind sie nicht das «grösste Glück», selbst wenn Eltern das oft behaupten. Bis Mütter und Väter ihren Nachwuchs richtig zu schätzen wissen, müssen sie selber älter als 40 sein, haben britische Wissenschaftler herausgefunden.

3 Sex

Der eingesprungene Rittberger im Schlafzimmer bringt glückstechnisch gesehen gar nichts. Auch den routinierten Sonntagmorgensex könnte man eigentlich lassen. Euphorisierend und lebensverlängernd wirkt jedoch Sex, der zum Orgasmus führt. Zumindest bei Frauen.

4 Entspannung

Nix Nackenmassage und Nickerchen: Spannung macht glücklich. Menschen erinnern sich vor allem an Ereignisse, die mit Emotionen gekoppelt sind. Das Leben als langer ruhiger Fluss lässt das Dasein sinnlos erscheinen.

5 Sport

Hochleistung stresst, Traben zwecks Kalorienverbrennung auch. Leichte Bewegung macht aber tatsächlich Freude.

6 Think positive

Endlich sind die penetranten Dauerlächler als unglücklich enttarnt. Menschen, die das Leben ernster nehmen, dicke Bretter bohren und ihre Erfolge eigener Anstrengung zu verdanken haben, sind ihrem Leben zufriedener als die Easy-going-happy-Typen.

7 Nach vorne schauen

Nach hinten macht mindestens so glücklich. Wer sich an schöne Erlebnisse erinnert, schüttet auch in der Gegenwart Glückshormone aus.

8 Jeder ist seines Glückes Schmied

... und noch mehr Opfer seiner Gene. Amerikanische Studien beweisen: Eineiige Zwillinge sind in ihrem Glücksempfinden in etwa so ähnlich wie in allem anderen.

9 Geld

Ahnten wir es doch: Geld macht nicht glücklich. Studien der New Economics Foundation belegen: Bewohner der reichsten G8-Länder sind kein bisschen glücklicher als andere, im Gegenteil.

10 Gesundheit

Nicht mal sie macht glücklich: Eine Studie der TU München zeigt: Gesunde fühlen sich nicht glücklicher als Krebskranke. Der Spruch: Glück ist die Abwesenheit von Unglück, wird viel zu wenig beherzigt.
 

Redaktion wir eltern


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