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In den Ferien günstiger telefonieren

Die besten Tipps, wie man beim Telefonieren im Ausland sparen kann.


Schnell den Grosseltern sagen, dass man mit den Kindern gut im Ferienland angekommen ist, den Paten ein MMS schicken: Mit dem Handy vom Ausland in die Schweiz telefonieren kann ganz schön teuer werden. Spezielle Optionen lohnen sich fast immer.

Im Ausland massiv teurer

Bevor das Handy im Ausland intensiv genutzt wird, sollte man bedenken, dass Telefonieren im Ausland massiv teurer ist als in der Schweiz. Ein Drei-Minuten-Anruf in der Schweiz ins Festnetz kostet bei der Marktführerin Swisscom zwischen 30 und 70 Rappen. Der gleiche Anruf aus dem europäischen Ausland in die Schweiz kostet mit Swisscom 2.55 Franken. Der Versand eines SMS ist im Ausland bei allen Anbietern in der Regel mindestens doppelt so teuer wie ein inländisches SMS.
Wichtig zu wissen: Wenn man sich im Ausland befindet, bezahlt man auch für ankommende Anrufe eine Gebühr. Keine Rolle spielt es für den Anrufenden: Dieser  bezahlt die gleichen Gebühren, wie wenn sich der Angerufene in der Schweiz befunden hätte. Immerhin: Der Empfang von SMS ist auch im Ausland gratis.

Aktiv suchen

Die Anbieter verrechnen den Kunden, die vom Ausland in die Schweiz telefonieren in der Regel einen Standard-Tarif. Dieser Standard-Tarif ist sehr hoch, insbesondere bei Sunrise und Orange. Nur wer aktiv nachfragt und sich vor den Ferien für eine Option entscheidet, bezahlt für Anrufe im Ausland massiv niedrigere Gebühren. So kostet ein 10-Minuten-Anruf aus Spanien in die Schweiz mit dem Standard-Tarif von Orange 20 Franken. Hat sich der Kunde für die «New Travel»-Option von Orange entschieden, reduzieren sich die Kosten wie von Zauberhand auf weniger als einen Viertel. Der Kunde muss für den genau gleichen Anruf plötzlich nur noch 4.80 Franken bezahlen. Allerdings verrechnet Orange zusätzlich eine monatliche Grundgebühr von 3 Franken. Nach den Ferien sollte man nicht vergessen, die Roaming-Option wieder abzubestellen. Ansonsten bezahlt man weiterhin Monat für Monat 3 Franken für eine Option, die dann gar nicht gebraucht wird. Die kostenlose Swisscom-Option «EuroPassport» ist vor allem für Kunden interessant, deren Gespräche in der Regel länger als 2 Minuten sind. Kunden von Orange und Sunrise  sollten unbedingt die jeweilige Option abonnieren, bevor sie mit dem Handy ins Ausland verreisen.

Aufgepasst bei iPhone und Co!

Mit modernen Handys wie dem iPhone oder dem HTC Touch ist der Zugang zu Mails und ins Internet mit dem Handy bequem. In den Ferien im Ausland sollte man jedoch das «Datenroaming» deaktivieren, damit es keine teuren Überraschungen gibt. Der mobile Internetzugang im Ausland ist sehr teuer. Wie zum Telefonieren gibt es auch für die Datenübertragung im Ausland spezielle Optionen. Selbst mit diesen Optionen bleibt das Surfen im Ausland allerdings eine sehr teure Sache.


 

Ralf Beyeler, comparis


Familien aufgepasst!

Wer im Ausland mit seinen Kindern telefoniert, bezahlt doppelt. Wenn die Eltern die Kinder anrufen, bezahlen die Eltern die Gebühr für den Anruf in die Schweiz und die Kinder bezahlen die Gebühr für den ankommenden Anruf. Kostengünstiger ist übrigens die Kommunikation über SMS.

Spartipps

  • Roaming-Optionen zahlen sich aus. Optionen gibt es nur für Abos, einzig Swisscom bietet auch für Prepaid-Angebote eine Roaming-Option an. Informieren Sie sich vor den Ferien bei Ihrem Anbieter

  • Über SMS kommunizieren ist günstiger als telefonieren.

  • Combox ausschalten, denn im Ausland ist die Nutzung der Combox teuer.

  • Mobile Internetdienste im Ausland deaktivieren, denn der mobile Internet-Zugang ist sehr teuer. Wer unbedingt seine Mails in den Ferien checken muss, tut dies viel günstiger im Internet-Café.

  • Lassen Sie sich im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung anrufen. Anrufe aus der Schweiz ins Ausland sind meist günstiger als Anrufe auf ein Schweizer Handy und der Angerufene muss keine Gebühr bezahlen.

 
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