Richtig versichert bei stürmischem Wetter
Ein Gewitter, begleitet von Sturmböen, kann grosse Schäden anrichten. Wer zahlt, wenn eine Windböe die Petunien inklusive Topf vom Balkon fegt und diese ein Auto oder gar einen Menschen trifft?
Besonders heikel sind Sturmböen, die erfahrungsgemäss treuen Begleiter der Wärmegewitter. Solche Böen können erheblichen, in Extremfällen gar nicht wieder gut zu machenden Schaden anrichten. Wenn eine kräftige Windböe den Blumentopf am Balkongeländer aus der Verankerung reisst und gleich auch noch den Sonnenschirm «zu fassen» kriegt, dann ist höchste Alarmstufe angesagt. Nur allzu leicht können durch die Luft fliegende Gegenstände einen Menschen schwer verletzen oder Gegenstände beschädigen.
Wer Dritten Schaden zufügt – wie beim Gewittersturm auch gänzlich unbeabsichtigt – muss dafür gerade stehen. Für solche Fälle ist eine Privathaftpflichtversicherung unentbehrlich. Stellen Sie sich vor, der vom Balkon fliegende Blumentopf hätte einen zufällig des Wegs kommenden Familienvater schwer verletzt. Ohne Versicherung würde das für den Haftpflichtigen unter Umständen den finanziellen Ruin bedeuten. Denn die Versicherung kommt nicht nur für die medizinischen Behandlungskosten auf, sondern auch für allfällige Folgekosten wie etwa monatelangen Lohnausfall. Wer könnte das schon aus der eigenen Tasche bezahlen?
Die Privathaftpflichtversicherung wird von den Versicherungsanbietern meist in Kombination mit der Hausratversicherung angeboten. Es lohnt sich, die Prämien vor Vertragsabschluss eingehend zu vergleichen. Es bestehen grosse Unterschiede. Setzen Sie zudem nicht auf Mehrjahresverträge, sondern verlangen Sie ein jährliches Kündigungsrecht. Sie nehmen sich sonst die Chance, nach einem Jahr zu einem günstigeren Anbieter wechseln zu können.
Richard Eisler, comparis.ch








