Marder unter der Motorhaube
Marder sind flink und schlau. Die Allesfresser haben zudem die schlechte Angewohnheit, Kabel und Schläuche im Motorraum zu zerbeissen. Sich davor zu schützen ist schwierig. Gewiefte Autofahrer sind daher richtig versichert.
Wenn ein Marder über Nacht zu Besuch gekommen ist, lohnt sich eine gründliche Motorenwäsche. Denn sobald Marder A den Geruch von Marder B wahrnimmt, wird er handkehrum an den Tatort zurückkehren, um seine eigenen Spuren zu hinterlassen.
Wie gegen Marder schützen?
Was versuchen Autofahrer nicht alles, um dem Marder den Garaus zu machen. Schutzgitter und Fahrzeugüberwürfe dienen zwar ihrem Zweck, sind aber extrem unhandlich. Auch besonders eklig riechende Sprays, Ultraschallgeräte oder Einrichtungen, die das Tier mit Stromstössen traktieren, haben sich nur beschränkt als wirksam erwiesen. Der beste Schutz vor scharfen Marderzähnen bietet noch immer ein lückenlos schliessendes Garagentor.
Hat der Marder zugeschlagen, ist man mit dem richtigen Versicherungsschutz besser dran. Schäden am Auto infolge eines Marderbisses sind grundsätzlich durch die Teilkaskoversicherung gedeckt. Diese kommt in der Regel auch für allfällige Folgeschäden auf, etwa wenn der Wagen infolge Öl- oder Kühlwassermangels ins Stottern gerät. Wenn dagegen ein durchgebissenes Bremskabel die Ursache für eine Kollision bildet, steht dafür die Haftpflichtversicherung des unfallverursachenden Fahrzeugs gerade.
Die Teilkaskoversicherung ist freiwillig, aber empfehlenswert. Sie deckt eine ganze Reihe von Risiken, die man nicht selber verursacht hat, wie Marderschäden oder ein Loch in der Windschutzscheibe durch einen Stein. Selbstbehalte können bei der Teilkaskoversicherung ausgeschlossen werden, dafür ist die Prämie dann höher. Prämienvergleiche lohnen sich bei der Autoversicherung unbedingt. Wer nach Schnäppchen Ausschau hält, wird von den meisten Versicherern mit Angeboten im Internet bestens bedient.
Richard Eisler, comparis.ch








