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Reisegeld: Auf den richtigen Mix kommts an

In den Ferien stellt sich spätestens im Hotelzimmer die Frage, was man mit zum Strand, ins Restaurant oder für den Ausflug mitnehmen soll: Bargeld oder Karte? Eine kleine Hilfestellung.

Wer auf Reisen geht, setzt besser auf verschiedene Zahlungsmittel. Denn Plastikgeld hat das gute alte Bargeld noch längst nicht verdrängt. Sowohl der Gelato-Verkäufer in Rimini, der fliegende Händler am Strand in Kenia oder der Kellner in Kapstadt wollen Bares sehen. In New York dagegen wird der Verkäufer nicht mit der Wimper zucken, wenn Sie das iPhone 4 mit der Plastikkarte bezahlen. Wer aus Angst, beklaut zu werden, ohne Bares in der Hosentasche durch die Welt tourt, wird früher oder später stranden.

Trotzdem: Plastikgeld ist weltweit auf dem Vormarsch. Nach Angaben von Visa, dem weltgrössten Anbieter von Kreditkarten, kann inzwischen in 25 Millionen Geschäften, Hotels und Restaurants mit Karte bezahlt werden. An rund 11 Millionen Stellen kann ausserdem mit der Maestro-Karte der Banken bezahlt werden. Diese eignet sich insbesondere auch für den Geldbezug am Bankomaten.

Kreditkarte versus Maestro-Karte
Wie fährt man besser, mit der Kreditkarte oder der Maestro-Karte? Als Prinzip gilt: Je teurer der Kauf oder die Dienstleistung, desto vorteilhafter ist die Bezahlung mit der Maestro-Karte. Bei dieser fällt eine fixe Gebühr an, unabhängig vom Kaufpreis. Bei der Kreditkarte hingegen wird ein Prozentsatz des Einkaufs berechnet, die Gebühr wächst also analog zum Kaufpreis. Beim Einsatz von Plastikkarten im Ausland sind nicht nur die Gebühren massgebend, sondern auch die Wechsel-kurse. Bei den Kreditkarten variieren diese erheblich. Verschiedene Erhebungen legen den Schluss nahe, dass die Visa-Karte von Jelmoli besonders günstige Kurse verrechnet.

Tipp: Für Preise unter 100 Euro fährt man in der Regel mit der Kreditkarte besser, bei einem höheren Preis ist die Maestro-Karte erste Wahl. Ausserdem: Nehmen Sie nur wenig Bargeld mit, lassen Sie den Rest im Hotelsafe.
 

Richard Eisler, comparis.ch


(Qelle: flickr.com, Tomas Fano)

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