Kreditkarte bewusst einsetzen
Mit der Kreditkarte einzukaufen ist einfach und unkompliziert. Trotzdem sollte man sich genau überlegen, wann und wo man sie einsetzt. Besonders im Ausland können die Einkäufe sonst teuer werden.
Kostet ein T-Shirt in der Schweiz 30 Franken, bezahlt der Kunde auch mit der Kreditkarte exakt 30 Franken. Kauft man allerdings dasselbe T-Shirt im Ausland, wird er teurer. Zum Verkaufspreis kommen noch Gebühren hinzu, und man bezahlt schliesslich mehr als nur den Wert der Ware.
Beim Einkauf im Ausland verlangen die Kreditkartenanbieter jedes Mal Bearbeitungsgebühren. Zudem rechnet jeder Anbieter mit einem andere Wechselkurs ab. So bezahlt man für das gleiche T-Shirt mal mehr mal weniger.
Achtung Wechselkurs!
Was heisst das konkret in Zahlen? Eine Berechnung, die Comparis gemeinsam mit dem Kassensturz durchgeführt hat, zeigt folgendes: Ein Kreditkartenbenutzer, der pro Jahr rund 3000 Franken Umsatz im Ausland macht, zahlt zusätzlich bis zu 50 Franken Bearbeitungsgebühren sowie je nach Anbieter bis zu 50 Franken aufgrund eines schlechten Wechselkurses.
Die Recherche hat gezeigt, dass die besten Konditionen punkto Wechselkurs die VISA-Halbtax-Karte der SBB aufweist. Allerdings verlangt dieser Anbieter höhere Dienstleistungsgebühren als andere Anbieter. Doch trotz diesen höheren Bearbeitungsgebühren, schneidet die SBB-Karte am besten ab.
Nicht am Bancomaten!
Was den Bargeldbezug am Bancomaten betrifft, gibt es einen wichtigen Rat: Hände weg von der Kreditkarte! Geld vom Bancomat mit der Kreditkarte zu beziehen, ist sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland teuer. Wer Bargeld abheben will, benutzt die EC-Karte oder die Postcard. Dies ist in jedem Fall günstiger.
Annika Döring, comparis








