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Bye bye Hotel Mama –
auf ins Studentenleben

Wer diesen Herbst ein Studium aufnimmt, wird vielleicht auch in eine WG oder die eigene Wohnung ziehen. Damit der Abschied von Daheim – versicherungstechnisch – kein Drama wird, gilt es sich abzusichern.

Studentenleben gleich Lotterleben. Schön wärs! Die Gleichung geht mit der zunehmenden Verschulung des Studiums immer weniger auf. Studentischer Müssiggang ist längst nicht mehr an der Tagesordnung. Aber nicht nur an der Uni warten Herausforderungen. Auch das Privatleben will richtig organisiert sein. Wer zum ersten Mal einen Mietvertrag unterschreibt, kann sich zwar neuer Freiheiten erfreuen, muss aber auch dafür geradestehen, wenn in den eigenen vier Wänden etwas schief läuft. Etwa wenn an der wilden Housewarming-Party Scheiben zu Bruch gehen oder das Parkett ruiniert wird. Der Vermieter wird darauf bestehen, dass der Mieter den Schaden wieder in Ordnung bringt. Ohne die entsprechende Versicherung ist da ein studentisches Budget schnell überfordert.

Privathaftpflichtversicherung abschliessen
Wer zu Hause auszieht, profitiert in der Regel nicht mehr vom elterlichen Versicherungsschutz. Also muss als Erstes eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Diese steht für jene Schäden gerade, die der Versicherungsnehmer Dritten (in diesem Fall dem Vermieter) zufügt – sei es aus Fahrlässigkeit oder auch nur aus Unachtsamkeit. Zu beachten ist hier jedoch, dass Schäden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden mussten oder in Kauf genommen wurden, von der Versicherungsdeckung ausgeschlossen sind. Dies gilt zum Beispiel für farbig gestrichene Räume oder Dübellöcher in den Wänden.

Wichtig ist aber zunächst, dass der Schaden angemessen beglichen wird. Die Privathaftpflicht entschädigt zum Zeitwert, d.h. zum Wert, den der Gegenstand zum Zeitpunkt des Schadenfalls hatte. Das Pendant zur Privathaftpflichtversicherung ist die Hausratversicherung, die oft im Kombipack zu einem relativ geringen Preis angeboten wird. Die Hausratversicherung übernimmt Schäden im Rahmen der versicherten Summe am eigenen Hausrat, die durch Feuer, Wasser, Diebstahl oder durch Glasbruch entstehen. Der Hausrat ist üblicherweise zum Neuwert versichert.

Egal, welche Versicherung gefragt ist: Es lohnt sich nicht, auf das erstbeste Angebot einzusteigen. Unter den Anbietern herrscht Konkurrenz, die Konsumentinnen und Konsumenten für sich nutzbar machen sollten. Vor allem solche mit einem schmalen Budget.

 

Richard Eisler, comparis.ch


(Fotoquelle: xflickr.com, NazarethCollege)

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