Einbrecher nutzen die Dämmerung
Im Oktober dämmert es bereits in den frühen Abendstunden. Viele kommen erst von der Arbeit nach Hause, wenn es schon dunkel ist. Dies nutzen Einbrecher, um sich Zutritt zu fremden Häusern zu verschaffen. Vor dem Schaden schützt die richtige Versicherung.
Zur Prävention gehört, neben sicheren Türen und geschlossenen Fenstern, zwingend auch der richtige Versicherungsschutz. Die Hausratversicherung deckt mehrere Grundrisiken, wovon eines der Diebstahl ist.
Nach Einbruchdiebstählen ins eigene Heim leistet die Hausratversicherung Schadenersatz. Gestohlener oder beschädigter Hausrat ist zum Neuwert versichert.
Gedeckt sind im Übrigen auch Folgeschäden, etwa die Instandstellung eines aufgebohrten Türschlosses. Aufgepasst bei Schmuck oder Bargeld: diese sind in der Regel nur bis zu einem gewissen Betrag versichert. Dringen Langfinger durch die geöffnete Balkontür ins Haus, liegt ein so genannter einfacher Diebstahl vor. Dem Täter stellen sich keinerlei Hindernisse in den Weg, um an die Beute heranzukommen. Meistens zahlt die Versicherung ausser Geldwerte in der Regel klaglos, obwohl die Hausbewohner am Geschehen nicht ganz unschuldig sind. Wer hingegen ausser Haus bestohlen wird, braucht eine Zusatzdeckung für den «einfachen Diebstahl auswärts», bei der meist ein Kostendach von 2000 Franken sowie ein Selbstbehalt von 200 Franken vereinbart werden. Bargeld oder Schmuck sind von der Deckung normalerweise ausgenommen.
Beim Abschluss einer Hausratversicherung sollte man auf drei Sachen achten: Unterdeckung vermeiden, also nie einen zu geringen Wert des Hausrats angeben. Preise der Anbieter vergleichen, denn dort kann es massive Preisunterschiede für ein vergleichbares Angebot geben. Ausserdem sollte man abwägen, ob sich der relativ teure Zusatz «Diebstahl auswärts» lohnt.
Richard Eisler, comparis








