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Mit der Säule 3a Steuern sparen

Säule 3a-Einzahlungen sind steuerfrei. Und das zahlt sich aus.

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Jedes Jahr um die gleiche Zeit kommen die Steuerunterlagen ins Haus geflattert. In der Regel sind diese vollständig ausgefüllt bis Ende März beim örtlichen Steueramt einzureichen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen jene Positionen in der Steuererklärung, wo die persönlichen Abzüge geltend gemacht werden können. Je höher diese Abzüge, desto kleiner die Steuerrechnung. Zu den Abzügen, die unter dem Strich massiv einschenken, gehören Einzahlungen in die private Altersvorsorge, also in die Säule 3a. Wer als unselbstständig Erwerbender im Jahr 2009 den höchstzulässigen Betrag von 6566 Franken auf das eigene Vorsorgekonto einbezahlt hat, darf diesen Betrag in der Steuererklärung vollumfänglich in Abzug bringen. Wenn der Ehepartner in gleichem Umfang in die Altersvorsorge investiert hat, reduziert sich das steuerbare Einkommen gar um über 13‘000 Franken.

Und das schenkt ein: Wer als reformierter Verheirateter mit zwei Kindern ein steuerbares Einkommen von 90‘000 Franken ausweist und in der Stadt Zürich wohnt, spart mit den beiden Säule 3a-Einzahlungen glatte 2799 Franken (-24%). In der Stadt Luzern summiert sich die Steuerreduktion unter den gleichen Berechnungsgrundlagen, allerdings mit römisch-katholischer Kirchensteuer, auf 3227 Franken (-24%), in Chur auf 3296 Franken (-28%) und in Bellinzona auf 3650 Franken (-28%). Dabei sind die geschuldeten Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Personalsteuern berücksichtigt. Übrigens: Auch das angesparte Kapital der Säule 3a braucht in der Steuererklärung nicht aufgeführt zu werden, ebenso wenig der Zins.

Fazit: Wer jedes Jahr aufs Säule 3a-Konto einzahlt, betreibt nicht nur aktiv Altersvorsorge, sondern spart auch kräftig Steuern. Voraussetzung für den «lukrativen» Abzug ist ein AHV-pflichtiges Einkommen bzw. die Zugehörigkeit zu einer Pensionskasse.

Tipp: Jetzt einzahlen und doppelt profitieren: Steuern reduzieren und Zinsen sparen.

 

Richard Eisler, comparis.ch


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