Den Hausrat schützen
Eine Hausratversicherung kann vor grossem Schaden bewahren, denn sie schützt die Habseligkeiten in der Wohnung vor Schaden, Verlust oder Diebstahl.
Einfach gesagt gehört zum Hausrat alles, was ein Mensch bei einem Domizilwechsel vom alten zum neuen Zuhause zügelt, nicht jedoch feste Einrichtungen wie die Kücheneinrichtung oder die Garage. Zum Hausrat gehören auch gemietete oder geleaste Gegenstände.
Grundsätzlich schützt die Hausratversicherung die persönlichen Habseligkeiten vor Schäden durch Feuer, Wasser, Glasbruch und Diebstahl. Beim Diebstahlrisiko gibt es aber einiges zu beachten. Standardmässig versichert sind Einbruchdiebstahl, Beraubung sowie der sogenannte einfache Diebstahl, bei dem der Täter keine Gewalt anwendet und ihm keine grösseren Hindernisse im Weg stehen, wie zum Beispiel bei einer offenen Verandatür. Wer auswärts bestohlen wird, hat bei entsprechender Versicherungsdeckung ebenfalls Anspruch auf Schadenersatz, allerdings ist wie beim einfachen Diebstahl Bargeld ausgeschlossen. Das Handy allerdings ist versichert. Für den einfachen Diebstahl auswärts benötigt man eine Zusatzversicherung, für die viele Versicherungsgesellschaften in der Regel einen Selbstbehalt von 200 Franken festsetzen. Für diesen zusätzlichen Versicherungsschutz, von üblicherweise 2000 Franken, sind die Prämien zudem vergleichsweise teuer.
Aufgepasst bei den Prämien!
Die Prämienkosten im Bereich der Hausratversicherung variieren je nach Anbieter beträchtlich. Gemäss aktuellem Angebotsstand kostet die Hausratversicherung für einen durchschnittlichen Klein-Familien-Haushalt (2 Erwachsene, 1 Kind, 4,5 Zimmer-Wohnung, Versicherungssumme 116‘000 Franken) ohne das Zusatzmodul «einfacher Diebstahl auswärts» beim günstigsten Anbieter 224 Franken. Der teuerste Anbieter verlangt für die gleiche Grunddeckung volle 53 Prozent mehr, nämlich 342 Franken. Wird die Zusatzversicherung, welche Schäden für den einfachen Diebstahl auswärts (Versicherungssumme: 2000 Franken) abdeckt, mit eingeschlossen, beträgt die Prämiendifferenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Versicherungsangebot sogar 63 Prozent (Prämien von 250 bis 409 Franken).
Richard Eisler, comparis.ch








