Autoversicherung: Crash Recorder als Spar-Box
Junglenker werden von den Autoversicherern gehörig geschröpft. Der Einbau eines Crash Recorders ins Auto hilft, Prämien zu sparen.
Junge Autofahrer gelten bei den Autoversicherern als «Risiko-Gruppe»: 18 bis 25-jährige Junglenker neigen dazu, ihr eigenes fahrerisches Können zu überschätzen, die Risiken jedoch zu unterschätzen. Das hat zur Folge, dass Junglenker von den Autoversicherungen überdurchschnittlich geschröpft werden.
Prämienvergleiche zeigen, dass Junglenker im Vergleich zu Autofahrern mit durchschnittlichem Risikoprofil einen bis zu drei Mal höheren Preis für den identischen Versicherungsschutz bezahlen.
AXA Winterthur bietet ein spezielles Versicherungspaket an, das sich ausschliesslich an die «Risiko-Gruppe» der 18 bis 25-Jährigen richtet. Wer bereit ist, in seinen Wagen einen sogenannten Crash Recorder einbauen zu lassen, profitiert von einem Prämienrabatt von 15 Prozent.
Der Crash Recorder speichert Daten innerhalb von 20 Sekunden vor und 10 Sekunden nach einem Unfall. Registriert werden verschiedene Unfalldaten wie die Beschleunigung, Geschwindigkeitsveränderungen sowie Datum und Uhrzeit. Damit lassen sich Rückschlüsse auf den Unfallhergang ziehen.
Auch wenn das Crash-Recorder-Angebot von AXA Winterthur 15 Prozent günstiger ist als andere Angebote dieser Versicherung, heisst das nicht, dass dieses Angebot für alle Junglenker das Günstigste überhaupt ist. Je nach Fahrer- und Autoprofil (dazu gehören unter anderem Fahrpraxis, Nationalität und Autotyp) ist das Crash-Recorder-Produkt nicht immer die günstigste Variante. Ein Autoversicherungsvergleich bei mehreren Gesellschaften ist deshalb auch für Junglenker empfehlenswert.
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