Beim Autokauf nicht hetzen lassen
Ob Neuwagen oder Occasion: Beim Autokauf ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Darum gilt es, sorgfältig zu prüfen und nicht vorschnell den Kaufvertrag zu unterschreiben.
Sei’s Neuwagen oder Occasion: Auf dem Automarkt ist das Angebot unüberblickbar gross. Da ist es schnell passiert, dass sich unbedarfte Autofahrer von einer schönen Fassade blenden lassen. Gerade bei einem Auto ist nicht alles Gold, was glänzt.Am wichtigsten ist, sich nie vom Händler zum Kauf eines Autos drängen zu lassen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass Autohändler eher zu Konzessionen bereit sind, wenn ihnen ein potenzieller Kunde durch die Lappen zu gehen droht. Kluge Käufer signalisieren dem Verkäufer deshalb lediglich Interesse und geben gleichzeitig zu erkennen, dass sie bereit sind, auch bei der Konkurrenz Ausschau zu halten. Vorteilhaft ist es auch, sich beim Autokauf von einer fachkundigen Person begleiten zu lassen.
Farbe entscheidend
Nicht nur Marke, Wagentyp oder Kilometerstand entscheiden über den Wert eines Fahrzeugs. Bei Occasionen spielt die Wagenfarbe eine wichtige Rolle bei der Preisfestsetzung, wie eine Analyse von comparis.ch ergeben hat. Dazu wurden über eine Million Occasionsanzeigen aus dem Jahr 2010 ausgewertet. Fazit: Schwarze, silberfarbene und graue Autos erzielen beim Wiederverkauf einen deutlich höheren Preis als beispielsweise hellblaue, braune oder bordeauxrote Autos vom gleichen Typ. Umgekehrt gedacht: Wem die Farbe seines Autos egal ist, hat gute Chancen, beim Autokauf ein wirkliches Schnäppchen zu ergattern.
Bei der Suche nach einem Auto werden die meisten im Internet fündig. Dort wird auf den grossen Schweizer Auto-Online-Portalen – oft nach Marken und Typen sortiert – eine grosse Anzahl von Fahrzeugen angeboten. Neu ist der Online-Automarkt von comparis.ch auch als Gratis-App für iPhone und iPad verfügbar. Die App orientiert nicht nur über den Preis, sondern zeigt auch, wann ein bestimmtes Auto zum ersten Mal inseriert wurde und wie sich der Angebotspreis seither entwickelt hat. Ladenhüter erkennt man so auf den ersten Blick.
Richard Eisler, comparis.ch








