Säule 3a – schon eingezahlt?
Das Jahresende kommt rasant näher. Da kann es leicht passieren, dass man vergisst rechtzeitig in sein Säule-3a-Konto einzuzahlen. Dabei lohnt es sich für die Altersvorsorge und bringt Steuerersparnisse.
Nebst der aktiven Altersvorsorge bietet die dritte Säule gleich mehrere Vorteile. So dürfen Beiträge an die dritte Säule im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Maximalbetrags vollumfänglich von den Steuern abgezogen werden. Zinserträge und Kapital auf Vorsorge-3a-Konti sind bis zum Bezug steuerfrei. Und wer sein Geld auf einem 3a-Konto anlegt, profitiert erst noch von einem besseren Zinssatz als auf einem herkömmlichen Sparkonto.
Bank, Versicherung, Pensionskasse
Dritte-Säule-Sparer können zwischen verschiedenen Produkten wählen: besonders beliebt ist das 3a-Zinskonto bei einer Bank. Weiter gibt es auch Fondskonti oder die gebundene Vorsorgepolice 3a bei einer Versicherung. Für Angestellte und Selbstständige, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, gilt dieses Jahr ein Höchstbetrag von 6‘682 Franken. Wer AHV-pflichtig ist, aber ohne Anschluss an eine Pensionskasse, darf bis zu 20 Prozent seines Nettoeinkommens einzahlen, aber maximal 33‘408 Franken.
Da Säule-3a-Konten in der Regel auf Jahrzehnte angelegt werden, ist der Zinseszins-Effekt enorm. Selbst relativ kleine Zinsunterschiede der verschiedenen Banken können daher einen Unterschied von mehreren Tausend Franken ausmachen. Vergleichen lohnt sich hier besonders.
Tipp: Das Ersparte der Säule 3a kann jederzeit zu einer anderen Bank transferiert werden.
Richard Eisler, comparis.ch








