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Elektrosmog durchs Babyphone

Elektrosmog im Kinderzimmer - wenn ein paar Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, lässt er sich auf ein Minimum begrenzen.

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Elektrosmog besteht aus drei Komponenten:

Elektrische Felder: Sie entstehen, wenn elektrische Geräte an das Stromnetz angeschlossen werden, unabhängig davon, ob ein Gerät ein- oder ausgeschaltet ist.

Magnetische Felder: Sie kommen hinzu, sobald ein Gerät eingeschaltet wird.

Elektromagnetische Wellen (Funkstrahlung): Sie treten zusätzlich auf, wenn das Gerät sendet oder bei Standby-Betrieb.

Elektrosmog wird von einem Babyphone an drei Stellen verursacht: Beim Babyphone selber, am Netzteil (Stecker, Adapter) und beim Kabel.

Tipps vom Fachmann

Josef Peter, Spezialist für biologische Elektrotechnik und Elektrosmog, rät zu folgenden Massnahmen, um den Elektrosmog rund ums Babyphone möglichst gering zu halten:

  • Wählen Sie ein Gerät, das nicht dauernd sendet, sondern nur wenn nötig. Kaufen Sie kein Gerät, das dauernd am Netz sein muss und das nur bei Stromausfall auf den Akku zurückgreift.
  • Verzichten Sie auf Geräte mit Dauerstrahlung, ähnlich WLAN- oder DECT-Strahlung von schnurlosen Telefonen.
  • Lassen Sie das Babyphone nie auf der Ladestation, wenn es in Betrieb ist. Besser ist der Betrieb mit Batterien oder Akku.
  • Stellen Sie das Babyphone mindestens 1 m vom Kind entfernt auf, wenn möglich gar weiter. Es gehört nie ins Bett des Kindes.
  • Führen Sie allfällige Kabel weder neben noch unter dem Kinderbett hindurch.
  • Schalten Sie den Reichweitesensor wenn möglich aus, wenn Sie zu Hause sind.
  • Stellen Sie die Empfindlichkeit des Geräts auf niedrig, damit es bei kleinen Nebengeräuschen keine Funkwellen sendet.
  • Ziehen Sie den Stecker heraus, wenn Sie das Gerät nicht brauchen, da auch im Standby-Modus Elektrosmog entsteht.
  • Metallteile im Kinderzimmer verstärken und verschleppen die Strahlung. Halten Sie deren Anteil möglichst gering und stellen Sie das Babyphone nicht in ihre Nähe.
 

Marianne Botta Diener


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