Das Krebs-Kind
Mehr als andere Kinder braucht ein Krebs-Kind ein trautes Familienklima, viel Geborgenheit und Nestwärme. «Ich lasse mich gerne beschützen und beschütze auch gerne!» sind Botschaften, mit denen Sie früh in Berührung kommen werden. Ein Krebs-Kind ist sensibel und anschmiegsam. Auf eine zärtliche Umarmung spricht es weit mehr an als auf lange Erklärungen. Sie werden sehen, wenn es sich geborgen fühlt, dann wird es seine kindliche und ausgelassene Natur voll ausleben.
Denken
Dieses Kind lernt am besten, wenn
...
…es sich angenommen weiss; ein vertrautes Klima herrscht; seine Gefühle angesprochen sind; durch einen liebevollen Lehrer; in der Familie alles rund läuft und es ihm emotional gut geht
Wie es denkt und sich ausdrückt
-
Besitzt ein fantasiereiches Denken
- Gedanken werden gefühlsmässig vertreten und geäussert
- Redet vor allem über Themen, die Sensibilität voraussetzen
- Fähig, Wünsche anderer zu erspüren und diese zu erfüllen
Mögliche Schwierigkeiten
- Mühe, wenn eine liebevolle Beziehung zum Lehrer fehlt (Liebe ist Motor für Leistung)
- Mangelnde Eigenständigkeit, plappert alles nach
- Dem Wunschdenken verhaftet
- Beeinflussbar
Handeln
Zielgerichtetheit
- Handelt instinktsicher und aus unbewussten Impulsen
- Setzt sich gerne bei Aufgaben ein, die Mitgefühl und Fürsorge verlangen (soziales Handeln)
- Jederzeit bereit, anderen zu helfen und sie zu beschützen
- Antriebskraft und Eigeninitiative schwach, agiert im Stillen
- Ist anpassungsfähig, hilfsbereit und verständnisvoll
- Lässt sich bei seinen Zielen mehr vom Gefühl als vom Intellekt lenken
Mögliche Schwierigkeiten
- Tendenz, direkte Auseinandersetzungen zu vermeiden
- Aus Rücksicht lässt es keine Aggressionen aufkommen
- Schnell beleidigt, kann gut schmollen; Rückzug in babyhaftes Verhalten
Fühlen
Was diesem Kind Sicherheit gibt
- Braucht viel Schutz, ein warmes Nest und viel Nähe
- Schmuse- und Kuschelstunden einplanen
- Braucht das Gefühl, aufgehoben zu sein (möchte immer in der Nähe sein)
- Braucht tiefe Vertrauensbasis, ist danach einfühlsam und warmherzig
- Gibt und sucht Zuwendung
- Bedürfnis nach engen Gefühlsbindungen; romantische Vorstellungen von Freundschaft
- Wenn verletzt, zieht es sich in sein Schneckenhaus zurück
- Abhängig, schüchtern bis ängstlich und launisch
- Ist auf eine stabile Beziehung speziell zur Mutter angewiesen
- Schuldgefühlspolitik
Caterina Congi








