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Tipps

So hilft Papa

Vater mit seinem Baby

Als Jungvater gilt es, mit anzupacken. Aber auch Fettnäpfchen zu vermeiden und Klippen zu umschiffen.

  • Ruhig bleiben! Immer! Unter allen Umständen. Diesmal ist er wirklich gefragt, der Fels in der Brandung, der unerschütterliche Ritter/Drachentöter/Held, der stoisch der Gefahr, der Schwiegermutter oder dem schreienden Baby ins Auge blickt. Es reicht schliesslich, wenn die Frau hyperventiliert und weinend behauptet, die Ärzte müssten in diesem noch immer fies ausgebeulten Bauch ein weiteres Baby vergessen haben. Wenn zudem das Kleine brüllt, der Götti auf Babys geräuschintensivem Activity-Center alle Knöpfe drückt und die Milchpumpe schrecklich schlürfende Geräusche macht, dann sind Ruhe und Frieden das grösste Geschenk.

  • Mit dem Baby zu Freunden. Ja, richtig gehört, warum den Kumpels nicht mal den Nachwuchs zumuten? Sie werden sehen, plötzlich gibt es andere Gesprächsthemen als ZSC und Zylinderkopfdichtungen, die mindestens so interessant sind.

  • Kein Spielplatzflirt! Auch kein kleiner. Nein. Nein!!! Klar, Sie sind jetzt der Superstar auf dem Spielplatz. Ein engagierter Vater - wie süüüüüss. Ja, wir wissen, wie frau auf die Kombination «Mann&Kleinkind» reagiert. Verkneifen Sie es sich trotzdem, aus Bambi-Bonus und der Tatsache, dass Hormone bei jungen Müttern zuweilen ein Eigenleben führen, Kapital zu schlagen. Ihre Partnerin wird das unlustiger denn je finden. Deshalb: keine Klimmzüge mit nacktem Oberkörper an der Turnstange! Und kein geseufztes «durch so ein Kind verändert sich doch die Partnerschaft sehr». NEIN!

  • Hobby weiter pflegen. Nein, das macht aus einem zauberhaften Vater noch keinen Mistkerl. Wer sich ausschliesslich noch im Wickeln von Tragetüchern und im Kochen von Pastinakenbrei übt, wird auf die Dauer frustriert – und unsexy. Vielleicht muss es trotzdem nicht jedes Wochenende die sechsstündige Mountainbike-Tour sein.

  • Nicht vergessen: Eine Mutter bleibt Frau. Nein, Sie nennen Ihre Partnerin jetzt nicht «das Mami». Auch «Muttchen», «Muttilein» oder ähnlich Moosdoofes hat vollständig zu unterbleiben. Dagegen werden Komplimente jetzt aufgesaugt wie Regen von einem Wüstenboden. Schliesslich wurde die frischgebackene Mutter zuweilen ein wenig aus der Kurve getragen, was ihr Körperbild anbelangt. Einzig heikel: Komplimente zur Brust. Bitte kein «Boah» oder «endlich!». Buchen Sie einen Babysitter und gehen Sie chic mit dieser tollen Frau aus, die jetzt auch noch Mutter ist.

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