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Kita-Plätze werden billiger

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Nach dem Ständerat sagt auch der Nationalrat Ja dazu, 100 Millionen Franken aus der Bundeskasse aufzuwenden, um Betreuungsplätze zu verbilligen. Kantone und Gemeinden sollen Kitas stärker subventionieren.

Krippen in der Schweiz sind für Eltern vergleichsweise teuer. Die Folge davon: Viele gut ausgebildete Frauen bleiben zu Hause bei den Kindern. Dies soll sich nun ändern. Nachdem der Bund seit dem Jahr 2003 die Schaffung von 52000 Betreuungsplätzen unterstützt hat, folgt jetzt der nächste Schritt: Die Preise sollen günstiger und die Angebote flexibler werden - und Lösungen für die Ferienzeit geschaffen werden. Nach dem Ständerat hat am 2.5.2017 auch der Nationalrat mit 113 zu 77 Stimmen bei 2 Enthaltungen für die neuen Subventionen gestimmt.

Die Unterstützung läuft über die Kantone: Jene Kantone, welche die Subventionen erhöhen, erhalten vom Bund im ersten Jahr 65 Prozent des zusätzlichen Betrags. Im Folgejahr sind es noch 35 und im dritten Jahr 10 Prozent.

Einen aktuellen Hintergrundbericht zum Thema mit Video aus der Wandelhalle aus der «AZ Nordwestschweiz» lesen Sie hier.

Einen Reportage aus «wir eltern» aus einer 24-Stunden-Kita lesen Sie hier.

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